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Asymmetry
DE Deutschland 1/2 Erfurt, 1/2 Ruhrgebiet nahe Dortmund
Online seit 34 Minuten
Letztes Profilupdate vor 1 Jahr
Status: "Are you justified in taking life to save life?" (seit 2 Jahren)
Orientierung Heterosexuell
Figur Normal
Raucher Nein
Kinder Nein
Beruf Dualstudent

Wohnort


1/2 Erfurt, 1/2 Ruhrgebiet nahe Dortmund
DE Deutschland
Entfernung von dir: Nur für Mitglieder
Geschlecht
Männlich
Geburtstag 01. April
Sternzeichen Widder
Größe 185 cm
Haarfarbe Dunkelbraun
Augenfarbe Braun
Partnerstatus Single

Abwesenheitsnotiz:

Wenn du das hier ließt, bin ich vielleicht tot. Schreib mir trotzdem.
Über mich...
Guten Tag. Mein Name ist Alex. Ich mag Katzen und mein Lieblingsessen ist Erdbeerkuchen.
Es existiert eine Mainstream-Stichpunktaufzählung kurz vor Ende dieses Textes (für faule Säcke oder zeitlich
Beschränkte).

Vor einiger Zeit habe ich mein Abitur gemacht und studiere nun. Dann habe ich mein Handy wissentlich im Bus verloren lassen und
der Grund ist etwas, auf dem man stehen kann, außerdem ist er jener, der nun GANZ am Ende des Textes aufgeführt ist und
mit "Das Leben" beginnt.
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Ich schreibe gerne (siehe auch: "Das Leben"). Das einzig negative - was sich in dieser Hinsicht aber auch positiv auf
Texte auswirkt - ist mein Perfektionismus, was Dinge wie das Schreiben von Texten oder Stücken angeht. Jeder Satz wird von
mir zig mal durchgelesen. Sind die Wörter richtig geschrieben? Wie sieht es mit Zeichensetzung und Grammatik aus? Ist die
Formulierung überhaupt sinnvoll? Die wichtigste und letzte Frage für mich ist immer: Weckt die Formulierung das
Interesse der Individuen, die mich selbst interessieren, die ich gerne kennen lernen würde? Vielleicht bist du ja genau einer
dieser Personen, dieser Individuen.
Individualität.
Das ist ein tolles und zum Glück seltenes Phänomen. Wäre es nicht in gewisser Weise selten, würde es seinen
Sinn verlieren. Seinen Sinn? Nein - viel mehr seinen Reiz, ja! Whoop, whoop, Satzzeichen!
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Für mich ist alles so klar. Alles ist logisch ergründbar und ich habe das Gefühl, durch einfaches aber
konzentriertes und strukturiertes Denken die Welt zu verstehen. Das einzige, was ich nicht verstehe, ist, warum anscheinend so
viele andere Individuen nicht die gleichen Gedankengänge haben wie ich. Dass Menschen dumme Sachen tun ist keine Frage. Ich
tue auch dumme Sachen. Aber wenn ich mich selbst reflektiere, weiß ich, dass ich dumme Sachen tue oder getan habe oder tun
werde. Ich habe irgendwie das Gefühl, die meisten anderen Menschen denken absolut in keinster Weise über sich selbst
nach, über ihr Verhalten, über ihr Wirken auf Andere... Ich empfinde das als so unglaublich praktisch und denke mir oft,
wie schade das ist, dass manche Menschen das anscheinend nicht so oft oder gar nicht tun oder überhaupt können. Meine
eigenen Meinungen habe ich nämlich grundsätzlich dadurch erlangt.

Womit die eigene Meinung im Sinne reiner Logik nur in Teilen etwas zu tun hat, sind persönliche Vorlieben - Sachen, die man
gern hat - oder eben Sachen, die einen nicht ansprechen. Ich werde nun versuchen, mal in mich zu gehen und Sachen zu beschreiben,
die mir gefallen, vor allem auf Menschen bezogen:
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Blumen. Ich mag Blumen. Der Baum dort vor mir ist auch toll. Dort gibt es Blätter und Rinde und so viel Leben auf und
hinter und in beidem. Das gefällt mir. Menschen. Menschen sind sehr interessante Dinge. Ich mag es, Menschen anzugucken - wie
sie sich verhalten, wie sie aussehen - und sie unterbewusst zu analysieren. Essen! Essen ist lecker. An sich koche ich auch gerne
und zumindest nicht ganz schlecht, trotzdem könnte mein Ernährungsplan, den ich nicht habe, besser aussehen. Menschen.
Ich wollte schreiben, was für menschliche Eigenschaften ich mag. Liebe. Ich mag es, wenn Menschen ehrlich Gefühle
zeigen. Das heißt aber nicht, dass ich es mag, dass sie das oft tun. Eigentlich bin ich selber auch mehr ein Mensch mit so
gut wie keinen negativen Emotionen und nur relativ belanglosen aber ehrlichen und süßen positiven Emotionen. Ich sage
gerne Leuten, die ich mag, komplett aus dem Kontext heraus und mit einem benebelten Lächeln auf dem Gesicht, dass ich sie
liebe. Vor allem unter Alkoholeinfluss und/oder morgens häufen sich diese ironisch klingenden aber von Herzen kommenden
Aussagen. Dabei fallen unter die Opfer grob so viele Männer wie Frauen. Aber es ist immer verständlich, um was für
eine ehrliche Form von Liebe es sich da handelt, wenn jemand von mir mit so manch kitschigem Wort beglückt wird. Ich mag
Menschen, die auch gerne Liebe verschütten. Verrücktheit. Individualität. Meh. Ich schmachte so manch seltenem
Menschen aus dem Netz hinterher, wenn ich merke, dass es sich bei der Person um eine Verrücktheit an sich handelt. Ich liebe
es, wenn Menschen sich geistig auf hohem Niveau befinden und ihre meisten alltäglichen Aussagen und Verhaltensweisen und
Gespräche alle einfach nur bescheuert sind. Das hat was künstlerisches. Ich mag Kunst. Die einzige Form von Kunst, die
ich nicht mag, weil sie mir als sinnlos erscheint, ist die abstrakte bildliche Kunst. Abstrakte musische Kunst ist für mich
Zucker. Und ich mag Zucker. Bildliche Kunst, die mehr ist, als ein Klecks auf weißen Papier oder gar bloß das
weiße Papier selbst, bewundere ich ebenfalls. Am meisten mag ich mathematische Kunst - musisch, als auch bildlich - auch,
wenn ich mich weniger mit bildlicher Kunst befasse, sondern sie nur angucken und schlicht "toll" finden kann. Musik ist
da was anderes, siehe "Hobbies" oder "Suche" oder "Musik". Ich mag im Grunde also Menschen, die
etwas ticken und denken wie ich. Ich liebe Menschen, die Einhörner mögen und positiv und realistisch sind und Metal
hören und denken können und ihre Individualität und Verrücktheit visuell und/oder akustisch nach außen
tragen und sich von nichts abhalten lassen, außer von ihrem eigenen Verstand. Und ich will solche Menschen kennen lernen.
Ich suche solche Menschen. Ich hoffe, ich finde welche. Den letzten längern Satz habe ich aus der Seele heraus geschrieben,
natürlich muss ein Mensch, den ich besonders mag, keine Einhörner mögen. Es wäre aber ein gutes Kriterium.
Allerdings ist da noch was. Ich habe sicher auch etwas wie eine "dunkle Seite". Ich bin kein vollkommen
körperlicher Sadist. Allerdings ein vollkommen psychischer. Ich habe gern alles unter Kontrolle. Ich habe gern Menschen unter
Kontrolle. Das aber meist nur so intensiv, wenn mein Adrenalin- oder Testosteron-Spiegel ein gewisses Maß überschritten
hat oder ich mich in einer Art anderen Welt befinde. Das tue ich oft, vor allem, wenn ich Musik höre. Dann überkommt
mich etwas Melancholisches und Dominantes. Ich habe die Sehnsucht nach der Perfektion einer Situation. Wie in einem Film eben. Und
dafür kann ich nur sorgen, wenn ich mein(e) Gegenüber("s") psychisch unter Kontrolle habe und es/sie am besten
noch mitspielt/mitspielen. Hach, ja - Blumen. Ich mag Blumen...

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"Alex, du bist ein Optimist." - Nein. Dieses Wort suggeriert in meinen Augen einen Hauch von Dummheit verknüpft
mit Liebe im Bezug auf mich. "Positiver Realist" hört sich besser an. Am besten gleich bloß
"Realist".

Ja, ich bin glücklich. Ich bin im nahezu immer absolut glücklich und ein seltenes Unglücklichsein hält bei
mir nicht länger als einen Tag an. Das ganze hat aber nichts mit Optimismus zu tun. Die Realität ist das, was wir aus
ihr machen. Ja, ätzender Facebookspruch, ich erläutere: Leben. Das ist das Ding, was macht, dass wir glücklich oder
unglücklich sein können. Wir haben die Chance zum Glück und das Risiko zum Unglück. Und wer nicht dumm ist,
weiß das Leben (realistisch) auszunutzen, vielleicht auch die Gesellschaft auszunutzen und schlicht zu leben und zu lieben.
Fehlen nur noch etwas Mitgefühl und Empathie im Bezug auf andere Menschen und Lebewesen, die den Egoismus leicht
dämpfen, und - puff - lebt man glücklich. Es funktioniert. Ich weiß es, denn ich lebe es.
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Nachts in einem versteckten, alten Restaurant sitzen und im dunklen Schimmer des Lichtes einer dünnen Kerze blutroten Wein
zu sich nehmen? Mich selbst und jemanden im Stockdunklen auf einen Berg - in einen Wald - an einen See - auf ein Dach - in eine
Burg entführen? Oder einfach spontan im Supermarkt teuren Champagner und dazu 99-Cent-Reiswaffeln mit Holundergeschmack von
Hipp (für Neugeborene ab dem 8. Monat) kaufen und durch die Stadt streunen und dabei lachen und tanzen, nach Hause kommen,
essen und trinken und leben. Das liebe ich.
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Leben.
Schon 'ne ziemlich kranke Scheiße, dieses Leben, findest du nicht?
Ich will es ausreizen!
Es ist so wunderbar.

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Mainstream-Stichpunktaufzählung:

- Denken macht mir Spaß
- Ich bin mal geritten und habe Ballett getanzt, doch leider bin ich immer noch heterosexuell
- Ein Monat bedeutet für mich im Schnitt meist rund 2000 Kilometer Zugfahren
- Ja, ich kann kostenlos Zug fahren, aus Berufsgründen, ja, auch ICE
- Meine Katze ist sehr alt und hatte nun schon drei Schlaganfälle, sie heißt Lilly
- Blut empfinde ich als Ästhetisch
- Ästhetik ist generell so eine tolle Sache
- Ich stehe auf krumme Rhythmen und keiner hört die Musik, die ich höre
- Meine eigene Musik und die, die ich höre, ist oft mathematischer und regenbogiger Natur
- Ich kann mir keine Zahlen merken, so auch keine Daten, also auch keine Geburtstage (außer ca. vier)
- Dafür kann ich mir die ersten 128 Stellen von Pi mithilfe einer Melodie anhand der Intervalle merken
- Musiktheorie ist toll
- Ich war drei Jahre lang auf einem Musikinternat
- Suizide im Düsseldorfer Hauptbahnhof mit elf Jahren live anzusehen härtet fürs Leben ab
- Einen Flüchtling spontan vier Stunden lang nachts von Fulda nach Schweinfurt zu bringen ist cool
- Ich liebe es, wenn ich meinen Arm gekrault bekomme, es gibt dann aber immer Gegenleistung
- Meine einzigen beiden Vehaltenszustände sind süß + verrückt und ernst + autoritär
- Sie sind fließend ineinander übergehend
- Diese Aufzählung ist nun beendet

Das Leben

"Bffft", macht es. "Bffft", macht es schon wieder.
"Bffft, Bffft". Ohne meinen Blick vom neuen, 25.000 Euro teuren Whiteboard zu wenden, lange ich mit Daumen- und
Zeigefingerspitze meiner rechten Hand ergebnisorientiert und ohne das Produzieren jeglicher Reibung mit meiner
Vorderhosentascheninnenseite in jene hinein und zücke zeitgleich mit der Änderung meiner Augapfelausrichtung für
die Dauer einer drittel Femtosekunde in Richtung des Vektors v mit den Koordinaten 1, -3 und -7 meinen Schatz: Ein schwarz
schimmerndes iPhone 4.
Leise flüstert mir die Ecke rechts oben zu: "Nur noch 37 Prozent, und die zweite Schulstunde hat gerade erst
begonnen". Ich muss es tun. Ohne hinzugucken und schweren Herzens ändere ich die Bildschirmhelligkeit auf die niedrigste
Stufe.
"Bffft". Eine weitere drittel Femtosekunde vergeht und ich erhasche "PinkFluffyUnicorn: wmd?". Ich lasse
mich von meinem Kommunikationsinstandhaltungstrieb leiten und bin im Inbegriff, der Pflicht des Überbringens einer Antwort
folge zu leisten. Wieder wende ich meinen Blick nicht ab, vom Geschehen außerhalb meiner imaginären
"bis-hier-hin-und-nicht-weiter"-Zone.
"Fingerwisch, Tipp, Tipp, Tipp, Tipp, Bffft", Scheiße. "Tipp, Tipp, Tipp, Tipp, Bffft", Verdammt!
"Tipp, Tipp, Tipp, Tipp", so. PinkFluffyUnicorn muss sich mit einem "Markt ud?" zufrieden geben. Sie wird mich
verstehen, das weiß ich. In diesem Falle zu schreiben: "Ich befinde mich gerade in einer Unterrichtsstunde meines
Mathematik Leistungskurses und was machst du?", würde viel zu lange dauern und unnötige körperliche Arbeit
erfordern. Ein zusammenfassendes "Mathe LK ud?", plus Tippfehler, plus Apple-Autokorrektur reicht völlig aus. Und
selbst, wenn PinkFluffyUnicorn nun denkt, ich sei auf einem Markt, wäre es irrelevant sich um die Richtigstellung dieser
Aussage zu kümmern, denn Jeder weiß: Es ist PinkFluffyUnicorn sowas von verfickt scheißegal, was ich gerade tue.
Das Display erlischt für einige Nanosekunden. Ich vernehme durch meinen Gehörgang zufällig den Terminus
"gebrochen rationale Funktionsschar". Vermutlich waren dies Klänge aus dem Mund des übermotivierten
Amateur-Kabarettisten mit dem kreidedicken Whiteboard Touchpen vor mir.
"Bffft". "Phili hat dir ein Bild gesendet". Ich hoffe auf das Beste. "Fingerwisch, Tipp, Tipp, Tipp,
Tipp". Ein 9gag-Screenshot. Keine Titten - schade. Mit dem exakten Imitieren eines Rückspulens der anfänglichen
"Hand-aus-der-Vorderhosentasche-heraus-hol"-Bewegung versinken die schwarz schimmernden, gefühlten 98 Prozent
meines Lebens wieder unter den von süßen, blutigen Kinderhänden gefertigten Nähten meiner Jack & Jones
Jeans.
Zwei Sekunden vergehen. Eine lange Zeit. Es ertönt aus scheinbarer Ferne. "Ding, Dong".
Pause. Endlich hole ich wieder mein Handy hervor...
Weitere Infos

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Weblinks


Hobbies


-Seit dem dritten Lebensjahr Tasteninstrumente befummeln
-generell Musik machen (auch Schlagzeug, Bass), Musik hören - Standard
-kleine Referenz dazu: Ex-Landesmusikgymnasium Rheinland-Pfalz, Musiktheorie obsiegt
-unzielgerichtet rumphilosophieren
-reisen, (aus Gründen kostenlos) mit dem Zug (oder sonstwie) durch die Gegend fahren
-einfach Sachen mit Leuten unternehmen
-Konzerte besuchen (leider seltener auf Festivals zu Gast, Zeitgründe, etc.)
-das Phänomen der Spontanität in vollen Zügen ausleben
-Orte besuchen, die nicht jeder besuchen will, besuchen soll oder besuchen kann
-Adrenalinproduktion und Abenteuer
-in gesunder Kombination mit dem Genießen von gegenwärtiger Ruhe
-Leute/Gruppen beobachten und Verhaltensweisen analysieren
-ziemlich selten, unprofessionell, aber nicht ungern ein Videospiel vergewaltigen
-meinen Optimismus ausleben, lachen und realistisch-positiv denken
-mein Musikkram:
-https://soundcloud.com/minedom/

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Geschlecht Weiblich
Suchtext
Alter ist kein Maßstab.

Will jemand einen Kuchen mit mir backen, backe ich mit diesem Jemand einen Kuchen. Will jemand mit mir nach Korsika reisen, reise ich mit diesem Jemand nach Korsika. Will jemand Süßes, gebe ich diesem Jemand Saures. Denn die Süßigkeiten gehören ganz allein mir.

Des weiteren bin ich auf der Suche nach Leuten, die sich musikgeschmacklich mit den Worten "Jazz-Metal, Math-Rock/Metal, Progressive Metal, Technical (Death) Metal, Kranker-Rhythmischer-Scheiß-Metal" angesprochen fühlen.
 
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