Status: laaaangweilig (seit 3 Monaten)
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Vielleicht haben wir uns an den Scherben unserer Träume geschnitten
Wir sind verblutet Langsam nur Denn erst eines Tages im Sommer Als die Blätter blutrot statt grün die Sonnenstrahlen brachen Wurde es uns klar Wir haben früher oft von morgen geträumt Heute träume ich wieder oft von gestern Jetzt... jetzt da es Zeit ist zu gehen Lasst uns ziehen, uns ruft der Morgen Gebt uns den Morgentau zurück! Die Hoffnung stirbt zuletzt, mag sein Aber manchmal weigert sie sich auch nur ihren eigenen Tod zu erkennen Und was bringt uns Hoffnung Wenn alles rundherum tot ist und verdorrt? Wir werden auf unserem Weg Noch über genügend Hoffnung stolpern Die alte haben wir begraben Dort, unter dem Nussbaum In der blutigen Erde Lass uns noch einmal an ihrem Grab verweilen Jetzt... jetzt da es Zeit ist zu gehen... Nocte Obducta - Sequenzen einer Wanderung - Ende
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