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Schneewittchen-Biest
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BeitragVerfasst am: Do Jan 15, 2015 11:12 pm    Titel: Rezension zu Game Of Thrones Antworten mit Zitat

Hier meine Rezension zu Game Of Thrones. Ich werde vor allem auf das Thema Frauen in GOT eingehen Smile

here it comes:

Rezension zu Game Of Thrones

Game Of Thrones. Eine Serie im Fantasybereich, die Kultgeschichte schreibt. Durch ihre komplexen Handlungsgeschehen, faszinierenden weitläufigen Verstrickungen, großen Emotionen und gespinnten Intrigen, von vielen begehrt und verehrt.
Auch Frauen spielen in Game Of Thrones eine wichtige Rolle. So stechen fünf Damen besonders heraus und werden von einigen Magazinen als starke Frauen mit guter Vorbildfunktion für Mädchen angepriesen. Hierbei handelt es sich um Cersei Lannister, Daenerys Targaryen, Die Rote Frau, Arya Stark und Brienne von Tarth.
Dadurch kommen auch Frauen auf Ihre Kost, was heutzutage ja eigentlich selbstverständlich sein sollte. Deswegen lohnt es sich, gerade als Frau, Game Of Thrones anzusehen und der Serie eine Chance zu geben. Denn Game Of Thrones trägt zu einer Verbesserung des Frauenabildes in der weiteren Film und Serienentwicklung bei, meinen einige Magazine.

Dieser Annahme muss ich leider wiedersprechen.

Es ist richtig, dass in Game Of Thrones (im weiteren Verlauf „GOT“ abgekürzt) der Frauenanteil weitaus höher ist als in den meisten anderen Serien und Filmen in diesem Genre, als auch in den meisten anderen Genres. Was nicht gerade für unser achso emanzipiertes Filmprogramm von heute spricht. Auch unterscheiden sich die weiblichen Charaktere durchaus voneinander.

Dennnoch kann man bei GOT nicht von einer Verbesserung des dargestellten Frauenbildes sprechen. Ganz im Gegenteil. Die Stellung der Frau als Mensch zweiter Klasse, die immer noch an der des Mittelalters festhält, wird immer wieder deutlich gemacht. Frauen werden ständig Opfer von Verhöhnung, Diskriminierung und Demütigung aufgrund ihres Geschlechts. Sei es ganz offensichtlich durch respektloses und erhabenes Verhalten ihnen gegenüber, als auch unterschwellig beispielsweise durch Witze, die auf den Zuschauer cool und lustig wirken sollen – meistens auf Kosten von Frauen.
Gewalt und Abschätzigkeit gegen Frauen stehen an der Tagesordnung. Jede Gelegenheit um einen sexistischen Spruch zu äußern, oder abwertendes Verhalten gegenüber Frauen hervorzubringen, wird genutzt. Tatsächlich gibt es kaum eine Folge, in der dies nicht der Fall ist. Allerdings geschieht dies nicht in einer Weise um den Zuschauer auf Missständnisse aufmerksam zu machen.



Prostituierte als Abschaum in GOT:

Prostituierte sind in Game Of Thrones nichts wert. Aber gut genug, um die von Männern so begehrten Sex- und Nacktszenen darzustellen. Deshalb kommen sie (die Prostituierten) auch so zahlreich in GOT vor. Man hat tatsächlich den Eindruck, die Darstellung der Sexszenen ist der einzige Grund, warum Prostituierte so zahlreich vertreten sind. Denn zu melden haben sie nichts.
Kombiniert mit der Demütigung und Gewalt gegen diese, eine äußerst fragwürdige Kombination, die mir überhaupt nicht gefällt.

Kommen wir nun zu den angepriesenen 5 Frauen, die sich gut als Vorbilder eignen, laut Ansicht meines Vorgängers. Auf zwei werde ich eingehen, die anderen drei werden bei einer Fortsetzung folgen:

Cersei Lannister:
Die Königsmutter. Sie lässt sich von ihrem Sohn, Prinz Jeffrey, herumkommandieren und in die Schranken weisen, wird von ihrem eigenen Mann, König Robert, in aller Öffentlichkeit gedemütigt und gezüchtigt („Schweig Weib!“, um nur ein Beispiel zu nennen) und gewinnt fast nie ein Wortgefecht.
Von allen Lannisters, allseits bekannt für ihre Schlagfertigkeit und Rhetorik, bekam sie, als die einzige weibliche Lannister, die am wenigsten schlagfertige Verkörperung. Merkwürdiger Zufall. Zudem muss sie die Figur der unsympathischen Königin spielen, die kaum einer leiden kann. Wirklich sehr eindrucksvolle Rolle.

Daenerys Targaryen:
Die Königin der Drachen.
Ihr erster Auftritt beginnt damit, wie sie auf Aufforderung ihres Bruders, nackt aus einem Bad steigt und sich abschätzig von ihm die Brüste betätscheln lässt, während er ihr mitteilt, dass er sie an Khal Drogo, dem König der Dothraken, verheiraten wird, damit er im Gegenzug eine Armee bekomme. Es wird selbstverständlich davon ausgegangen, dass sie kein Mitspracherecht hat. Vergleichbar mit Viehverkauf.
Kurze Zeit später, erklärt er ihr auf dem Baldachin, dass er sie von allen zehntausend Männern Drogo´s Armee nehmen lassen würde, und auch ihren Pferden, solange er die Armee bekäme. Dabei streicht er ihr sanft eine Haarsträhne aus dem Gesicht, während sie versucht möglich süß und naiv dreinzugucken.
Viele fragen sich: Was soll so eine Szene? Soll es uns aufgeilen wie eine junge Frau mit Kindchenschema zutiefst erniedrigt wird, während man ihre Brustwarzen durch ihr durchsichtiges Kleid sieht? Was bezweckt GOT damit?
Nach der Vermählung wird sie von ihrem Mann zahlreiche Male vergewaltigt. Was auch detailgetreu von vielen Kamerawinkeln gezeigt wird. Die Tränen kullern, die Brüste wackeln.
Ich frage mich auf was für eine Sorte Mann, diese Szenen abzielen sollen. Sexualstraftäter?
Doch jetzt kommt es erst richtig dick. Wäre dies in Wirklichkeit geschehen –und jetzt wird es wichtig! Denn das ist der einzige Grund mit dem George R. R. Martin versucht die Gewalt gegen Frauen recht zu fertigen: der Bezug zur Realität. – wäre Daenerys Targaryen zutiefst traumatisiert, würde Jahre brauchen um sich von diesem Trauma zu erholen und sich Stück für Stück wieder eine normale Sexualität erarbeiten zu können. Nicht in Game Of Thrones. Nein, sie geht zu ihrer Zofe und frägt sie, wie sie ihn sexuell auch noch am besten glücklich machen kann. Ein Männertraum schlechthin. Die Zofe zeigt es ihr und frohgemut setzt Targaryen ihre neu erlernten Techniken gleich das nächste Mal ein. Die beiden haben in einer anderen Stellung Sex und auf einmal ist alles gut. Sie findet den Sex mit ihm nun richtig toll, die beiden verlieben sich ineinander und es herrscht Friede, Freude, Eierkuchen. Na also. War doch gar nicht so schlimm. Die soll sich mal nicht so anstellen. Nur, weil sie ein paar mal vergewaltigt wurde.
Auch als Königin der Dothraki wird immer wieder deutlich gemacht, dass sie als Frau- trotz Königinnentitel- nichts wert ist. So wiedersetzen sich ihre eigenen Männer ihren Befehlen und empfinden es sogar als so unverschämt von ihr als Frau einen Befehl zu erhalten, dass sie auf sie losgehen wollen.
Später, als es darum geht, den Dothrakki ihre Gefolgschaft zu beweisen, indem sie ein Pferdeherz verspeist, wird sie nach gelungener Aufgabe, als Heldin gefeiert. Als die Königin der Dothraki, die bald auch über die nördlichen Länder herrschen wird. Oh…nein, Moment. Da habe ich doch glatt was verwechselt. Nicht sie wird gefeiert, sondern Khal Drogo´s Sohn, den sie in sich trägt. Der soll dann natürlich die Weltherrschaft an sich reißen.
Auch im späteren Verlauf, in dem sie an Einfluss und Macht gewinnt, wird keine Situation ausgelassen um sie als Frau herabzuwerten oder sie lächerlich darzustellen. Wie zum Beispiel vor den Toren von Qarth, vor denen sie im Ersuchen nach Eintritt für Wasser für ihr Volk, auf dämlichste Weise argumentiert und so auch dort sich selbst erniedrigt.
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Flamante
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BeitragVerfasst am: Di Feb 17, 2015 4:51 am    Titel: Antworten mit Zitat

Twisted Evil Was mich vielmehr erschreckte war : ich saß letzte Woche vorm Tv und es kam kein Game of Thrones . Wars das für dieses Jahr schon wieder ? Endlich mal bessere Fantasy !
Ansonsten sind doch Frauen grade präsent und leicht hatts in den Geschichten nunmal Keine/r. und jede/r bekommt mal eins drauf. Brutalität ist nunmal ein Thema dieser Zeit, obwohl sies mit spontaner Mordbereitschaft schon etwas übertreiben und der Wechsel von nettem Geplauder zu wieder totaler Skrupellosigkeit wirkt manchmal etwas zu unmotiviert find ich.
Nackte Ärsche sind doch schön. Smile
Bei der Hochzeitnacht ist Deneris ja ganz bewußt drauf eingestellt und ihr Gatte dabei eher aus seiner gewohnten Plumpheit Grob. Und ist sie ja auch sonst nicht zimperlich und prüde und dan dominant.
Cersei Lanister ist in ihren Konflikten mit der Herzlosigkeit nunmal Unsympatisch, wie einige Andere auch.
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FreddyOnTheRocks
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BeitragVerfasst am: Di Feb 17, 2015 6:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Flamante hat Folgendes geschrieben:
Twisted Evil Was mich vielmehr erschreckte war : ich saß letzte Woche vorm Tv und es kam kein Game of Thrones . Wars das für dieses Jahr schon wieder ?


12. April startet in den USA die neue Staffel, wie gewohnt 10 Folgen à ~1 Std. Spielzeit.
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*Herger*
Schlächtergilde
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Beiträge: 5588

BeitragVerfasst am: Di Feb 17, 2015 7:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist sicherlich richtig, dass Frauen in der patriarchalischen Gesellschaft von GOT im Allgemeinen eher wenig zu melden haben.

Gerade das ist meiner Meinung nach jedoch der wesentliche Punkt, den die von dir bereits genannten Charaktere von dem Gros der Frauen unterscheidet:

Sie alle schaffen es, auf eine ihnen sehr eigene Weise, sich gegen ihre männlichen Gegner zu behaupten und sich Machtpositionen im Spiel um den Thron zu sichern.

Charaktere wie z.B. auch Margaery Tyrell, Ömchen Olenna Redwyne, Arya Stark oder auch Ygritte "schwach" zu nennen, würde ihren definitiv nicht gerecht.

Vorbildfunktion + Realitätsnähe: joah, kann man sicher diskutieren, aber andererseits... warum sollte man das tun?

Muss das setting einer Fantasywelt zwangsläufig Vorbildcharakter oder auch Realitätsnähe besitzen?

... könnte man vielleicht mal Frodo fragen!

(übrigens evtl. ein herrliches TV-Konzept für Nerds: "Frag Frodo!" ... und der Hobbit stzt dann in nem Hobbitsessel, streckt seine haarigen Füßchen in die Kamera und beantwortet Leserbriefe! Wehe, die Idee klaut jemand! Meeeein Schaaaa... ääh... meeiiine Ideeeee Exclamation)

Intrigen/Ränkespiele um Macht im Stil von Denver Clan, Falcon Crest oder auch Dallas übertragen auf ne Fantasywelt... funktioniert für mich relativ ausgezeichnet (ja, ich kenne die Bücher & ich hatte auch alle bis dato erschienenen Bände lange vor dem Start der Fernsehserie gelesen)
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Flamante
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 18, 2015 10:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die sehr spontane hohe Mordrate stört mich wie gesagt etwas oder die Schauspieler könnten das mit noch mehr dargestelltem Drama mit mehr Zeit ( ist ja sehr shakespearmäßig ) darstellen. Letzteres wäre in jedem Fall gut da die Serie recht flott erzählt und gerne teils etwas ausführlicher sein könnte. Schöne Sets, Kostüme und perfekte Drachen. Diese Gruppe scheint ja einige gute Serien zu Historie und Fantasy produzieren.
( Etwas doof war "Dracula" wegen dem unbegründeten Namen )
Ich hoffe wieder auf viele Nacktszenen, das ist gut für mich und für Amerika Razz
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_baalsulgorr_
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 18, 2015 11:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

hmmm ... ich stell mir gerade die frage wie man das heutzutage verstehen soll

emanzipation ist ja gut und recht ... ja wirklich find ich echt gut

aber sind es nicht hauptsächlich frauen die hier in ihren profilen stehen haben ... das sie auf mittelalter stehen ... ???

got ... zeigt meiner meinung nach ... bis auf gewisse sachen die man der fabelwelt zuschreiben muß ... doch nichts anderes als das was das mittelalter ausmachte ... es war eine düstere zeit die von mord, intriegen, verrat, hunger, krankheiten und allerhand anderer grausamkeiten geprägt war ... und es war früher halt leider so das die frauen nicht viel zu melden hatten ... !!!

es war eben nicht so wie es heutzutage auf den mittelaltermärken vorgegaukelt wird ... auch wenn es sich die meisten gerne so vorstellen
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Allkor
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2015 12:21 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mir die ersten 2 Staffeln gegeben (raubkopie^^)

Mich nervt es immer wenn Schwerter ganze Körperteile abhacken können usw, warum verstehen die Filmemacher nicht endlich dass sie stumpf waren, Knochen brechen und Platzwunden verteilen war angesagt, geschnitten nicht. Scharf sind nur die Spitzen.

Ansonsten kommen Feministinnen kaum auf ihre Kosten, die Frauen sind meist recht Infantil und werden oft als Sexobjekt dargestellt (was ja auch ziemlich realistisch ist, über Frauenquoten braucht man dort kaum reden)
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Flamante
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Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2015 4:42 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mittelaltermarkt ist ja kein genau inszeniertes Reactment-Theater sondern Annäherung an die Historie im Allgemeinen mit persönlicher Romantikversion. Auch die Leute im Mittelalter hatten wohl sowas momenteweise.
Das Bild zeigt wohl Belästigung von Kollegen am Arbeitsplatz. Eine Frau läßt den Sitz ihrer Kleidung prüfen, kriegt den Rock nicht mehr runter, oder sie wetten was Schottinen drunter tragen, wer weiß ?
Die Schwerter konnten schon scharf und durchschlagend (zb auch als Richtschwert ) sein, man kreutzte die Klingen wenn eher flachseitig zur Schonung hörte ich. Samuraischwerter waren auch sehr scharf.
Apropos, Männer sind da ja auch Sexobjekte und die Frauen bei GoT durchaus tragende Charaktere und auch mit Macht.
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Allkor
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 21, 2015 12:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Klar können sie Scharf sein, aber ein Richtschwert ist wohl auch zum richten.

Es heißt nicht umsonst "Hauen und Stechen".

Wobei ich diese Vorstellung vom Mittelalter als eine Geschichte abtue, die hatten wohl andere Probleme als 3mal im Jahr Krieg zu führen.
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Spidermett
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 21, 2015 10:24 am    Titel: Antworten mit Zitat

Allkor hat Folgendes geschrieben:
Ich habe mir die ersten 2 Staffeln gegeben (raubkopie^^)

Mich nervt es immer wenn Schwerter ganze Körperteile abhacken können usw, warum verstehen die Filmemacher nicht endlich dass sie stumpf waren, Knochen brechen und Platzwunden verteilen war angesagt, geschnitten nicht. Scharf sind nur die Spitzen.

Würde ich jetzt so nicht unterschreiben. Europäische Langschwerter waren durchaus auf der ganzen Länge (Fehlschärfe bei einigen Arten ausgenommen) scharf. Und die waren auch richtig scharf. Knochen brechen und Platzwunden war da nicht das Hauptziel.
Gut, dass Körperteile ganz abfliegen ist wohl übertrieben, das stimmt.
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fast6string
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Beiträge: 274

BeitragVerfasst am: Sa Feb 21, 2015 5:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kurzer Einwörf, bevor die Diskussion "ausartet": wie ich das mit meinen bescheidenen 5 Gehirnzellen mitbekommen habe, handelt es sich doch bei der GOT-Welt um einen Fantasykontinent bzw. etwas Fiktives, oder ?!
Also ist das doch auch garnicht mit Realistischen/weltlichen Maßstäben zu bewerten, ob nun Waffen, das Frauenbild oder der tägliche Stuhlgang dort Idea
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Allkor
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 21, 2015 6:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sage das nur aus sicht eines Showkämpfers mit unter vielem auch einer guten Ausbildung in Werkstoffen.

Leider bin ich kein Historiker und kann daher auch nichts belegen, nur war Metall egal in welcher Zusammensetzung verdammt selten und wertvoll. Schwerter wird nicht jeder haben, selbst in schlechter Qualität. Mehr will ich nicht zu bedenken geben. ich denke an mein, mit Absicht stumpfen 1 1/2 Händer und die ganzen tiefen Kerben an der "schneide" und das obwohl wir werder mit besonderer Brutalität noch oft auf auf die Waffen eingeschlagen haben.

Aber ihr habt Recht, natürlich ist es Fantasiewelt.
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Spidermett
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BeitragVerfasst am: Sa Feb 21, 2015 9:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Jo, Schwerter waren nicht so häufig wie man denkt. Fußsoldaten hatten meist Speere, Spieße, Äxte und sowas. Hauptsache weniger Schmiedeaufwand.
So selten war Metall eigentlich nicht. Die Eisenzeit in Europa beginnt im achten Jhdt. vor Christus, und die Verhüttung, Schmiede und Förderung wurde konstant vorangetrieben. Da wurde erstaunlich viel produziert.

Und naja, wer mit einem Schwert Schneide auf Schneide kloppt, hat auch nichts anderes verdient Wink
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Allkor
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Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: Sa Feb 21, 2015 9:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Spidermett hat Folgendes geschrieben:
Jo, Schwerter waren nicht so häufig wie man denkt. Fußsoldaten hatten meist Speere, Spieße, Äxte und sowas. Hauptsache weniger Schmiedeaufwand.
So selten war Metall eigentlich nicht. Die Eisenzeit in Europa beginnt im achten Jhdt. vor Christus, und die Verhüttung, Schmiede und Förderung wurde konstant vorangetrieben. Da wurde erstaunlich viel produziert.

Und naja, wer mit einem Schwert Schneide auf Schneide kloppt, hat auch nichts anderes verdient Wink


Aua, du meinst ich habe es jahrelang falsch gemacht? hätte ich wohl die parrierstange anders herum drehen müssen wie? Der Spott an mir ist wirklich vergeudet
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Flamante
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BeitragVerfasst am: So Feb 22, 2015 5:31 am    Titel: Antworten mit Zitat

Game of Thrones muß sich zumindest mit der Realität vergleichen. Es ist ja weitgehend ein Mittelalter.

Das mit Flachseite oder wars eine stumpfe Kante, hörte ich mal von einem Schwertkämpfer. Flachseitig verbiegt das wohl auch eher. Wahrscheinlich gabs schon immer einige Techniken.
"Die Scharte auswetzen" , noch so ein Spruch aus der guten alten Zeit.
Ja, die gute Briene gibts ja auch noch und die ist gut mit dem Schwert.
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Spidermett
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BeitragVerfasst am: So Feb 22, 2015 9:45 am    Titel: Antworten mit Zitat

Allkor hat Folgendes geschrieben:
Spidermett hat Folgendes geschrieben:
Jo, Schwerter waren nicht so häufig wie man denkt. Fußsoldaten hatten meist Speere, Spieße, Äxte und sowas. Hauptsache weniger Schmiedeaufwand.
So selten war Metall eigentlich nicht. Die Eisenzeit in Europa beginnt im achten Jhdt. vor Christus, und die Verhüttung, Schmiede und Förderung wurde konstant vorangetrieben. Da wurde erstaunlich viel produziert.

Und naja, wer mit einem Schwert Schneide auf Schneide kloppt, hat auch nichts anderes verdient Wink


Aua, du meinst ich habe es jahrelang falsch gemacht? hätte ich wohl die parrierstange anders herum drehen müssen wie? Der Spott an mir ist wirklich vergeudet

Spott? Nö, war nur eine harmlose Feststellung, wirklich nicht böse gemeint. Daher auch der Smiley. Ich habe ja keine Ahnung, wie die Schaukämpfe bei euch ablaufen.
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