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Dark_Crusade_Niko 26 Jahre
DE Deutschland 52531 Übach-Palenberg
Letzter Login: 17.09.19 um 23:54
Letztes Profilupdate vor 6 Monaten
Status: Can you see inside my head? Spectres returning from a dark past. The past is alive! (seit 6 Monaten)
Orientierung Heterosexuell
Figur Sportlich
Raucher Nein
Beruf Musiker, Soziologe, Booker bei Malteser Rock Café

Wohnort


52531 Übach-Palenberg
DE Deutschland
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Geschlecht
Männlich
Alter 26
Geburtstag 03.01.1994
Sternzeichen Steinbock
Größe 158 cm
Haarfarbe Dunkelbraun
Haarlänge > 60 cm (Infernalisch Lang)
Augenfarbe Braun
Partnerstatus Single
Über mich...
UPDATE (2019-09-17): Ich bin hier so gut wie gar nicht mehr aktiv.
Man darf mich aber trotzdem gerne anschreiben! Ich antworte in der Regel recht prompt.

Ich bin ziemlich kauzig und "nerdy".

Inzwischen spiele ich nicht mehr aktiv in festen Bands. Stattdessen betreibe ich eine Art Solo-Projekt namens "Sepulchral
Monument". Guckst du hier:
https://www.youtube.com/watch?v=WFoQDuuSVk0


Ich habe in der Vergangenheit Aphorismen geschrieben, aber habe seit längerem nicht weitergemacht. Guckst du hier:


Subjekt und Zeit

In einer Gesellschaft, die Effizienz groß schreibt und darauf drängt, die Zeit des Subjekts "sinnvoll zu
nutzen" , scheint der subjektive Nutzen von Zeit nur noch ein Wunsch vergangener Zeiten.
Zeit für das Subjekt, Zeit für Subjekt und Subjekt selbst, verliert sich im Objekt.


Der Käfig

Der teleologische Vogelkäfig scheint vor nichts Halt zu machen. Nicht einmal der Diskurs ist vor ihm sicher. Die Vögel
sollen nicht frei und vernunftgeleitet fliegen. Nein! Man soll ja alles Futter dem Tier in den Rachen stopfen, das
Käfigschloss wegwerfen und ein Tuch über den Käfig werfen, um dann behaupten zu können: - Wir haben das
Problem gelöst. Der Papagei ist endlich stubenrein!


Wahrheit

Manch einen scheint die edle Suche nach der Wahrheit blind zu machen; - blind für den Menschen. In seinem Wahn inhaliert er
seine Wahrheit und erhebt sie zu einem Naturgesetz. All das, was es in Frage stellt, muss falsch sein und bis aufs Letzte
bekämpft werden, nur um am Ende dem Nichts gegenüberzusitzen; - blind für die Welt und Taub für die Liebe. So
lautet das nüchterne Urteil der Frankfurter: Blindheit erfasst alles, weil sie nichts begreift.


Leviathan

Nur wo Furcht regiert, kann auch Ordnung herrschen - oder erzeugt erst die Ordnung Furcht?


Demokratie

Der Gang zur Wahlurne ist für so manche ein stetes Dilemma. Wer unmusikalisch für Politik scheint und dem die Folgen
seiner politischen Partizipation bewusst sind, muss sich doch stets mit der Wahl des Ungewissen begnügen oder das Feld dem
Unmoralischen überlassen; Demokratie - die Herrschaft der Ohnmächtigen.


Anonymität

Für die einen ist sie Segen und Sprachrohr, für die anderen das Armutszeugnis einer Kultur ohne Gesicht und Schneid.


Schatten

Es gibt immer eine Option, einen Ausweg, egal wie misslich die Lage auch erscheinen mag. Nötigenfalls ist die Flucht das
letzte Mittel. In seiner Furcht erscheint dem Flüchtigen die ganze Welt als die Wurzel allen Übels. Doch egal wie
schnell er läuft und egal wie laut er auch flucht, vor dem Schatten gibt es kein Entkommen. Er ist es, der dem
Flüchtigen letztendlich das Genick bricht. Denn er ist Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart. Er ist der Anfang vom Ende und
das Ende vom Anfang. Er scheint ein Nichts und ist doch Alles.


Das Übel der Fußgänger

Erhobenen Hauptes und mit offenen Augen durch die Welt zu schreiten, hinterlässt nicht nur bei den Mitmenschen einen
besseren Eindruck; man verhindert so auch die ein oder andere schmerzhafte Begegnung.


Leid

Gebenedeit ist die Schönheit unseres endlosen Leidens...in alle Ewigkeit.
Amen.


Tod

In nur einem Augenblick entweicht eine Ewigkeit. Frei von dem endlosen Leid und der Last, die man ihr aufgebürdet hat. Frei
von allen Zwängen des Ganzen, vor denen es doch kein Entrinnen gibt. Bürde der fleischlichen Existenz.
Erst im Angesicht des Endes kulminiert das Wesen im betenden Tier; das Ziel ist endlich erreicht:
Es ist frei. Es ist friedvoll.
Es ist vollständig.


Der Spiegel

Wir sehen in einen Spiegel. Den Spiegel der Seele unseres Gegenübers. In diesem erkennen wir zunächst uns selbst. Ein
"Ich", das wir glaubten überwunden zu haben; ein "Ich" auf dem Weg in eine bessere Zukunft.
Dies erfährt auch unser Gegenüber. Wie kann das sein? Eines muss wohl das bessere "Ich" sein, möchte
man annehmen. Doch beide sind paradoxerweise gut und schlecht zugleich. Es scheint, dass die Frage nach 'dem Richtigen'
und 'dem Falschen' auf Irrwege geleitet. Auch hier macht uns eine vermeintliche Kontigenz einen Strich durch die
Rechnung; möchte man vermeiden, dass es am Ende der Mensch ist, der dort hinten herabfällt. Denn kein "Ich"
ist einer Deutungshoheit Gewahr und beide verblassen im Schatten ihrer Zukunft; wachsen doch auch für sich genommen.
Was wir eigentlich erfahren, sind nicht zwei abgesonderte "Ichs", sondern wir bewundern ihre Synergie, wenn sie zu
einer Einheit verschmelzen: dem "Wir". In einem ständigen Zwist streben sie gen Zukunft in Liberté,
Egalité, Fraternité.
Diesen Prozess nennen die Menschen: Liebe.


Vom Problem der Wissenschaft

Oft erscheint es, dass die Suche nach der Wahrheit eine von jenen ist, die, egal wie viel Kraft, Zeit und Muße man
aufwendet, am Ende nur die sokratische Erkenntnis des 'Nicht-Wissen' enthüllt.
Doch was ist eigentlich dieser geladene und große Begriff der 'Wahrheit', den wir seit jeher mit solch einer
Selbstverständlichkeit gebrauchen, und wozu brauchen wir sie überhaupt?
Auch er ist an der Post-Moderne erkrankt; - oder wurde sein Inhalt, seine wahre Gestalt, schon immer als ihm immanent
vorausgesetzt?
Wir können die Wahrheit nicht anfassen, wir können sie, zumeist, nicht sehen und doch spüren wir etwas, etwas
allseits Präsentes, das immer wieder den Begriff der Wahrheit hervorlockt.
Ist sie wirklich dort draußen, also etwas 'Objektives', das wir nur finden müssen, solange es sich uns
verhüllt, oder ist es erst diese 'Exteriorität', die Umwelt, die unseren Blick auf etwas viel Näheres
lenkt?
Ist, zum Beispiel, die soziale Wirklichkeit, die wir von unserer Geburt an vorfinden, nicht etwas 'Gemachtes',
geschaffen durch den (unbewussten) Willen des Menschen, das wir nur aus dem Menschen selbst, also dem 'Inneren',
begreifen lernen müssen? Aus der sozialen Wirklichkeit gibt es schließlich kein Entrinnen, selbst der
'Aussteiger' findet sich in einer lediglich anders gearteten sozialen Wirklichkeit wieder.
Kann man der Wahrheit also eine Ewigkeit, eine Absolutheit anrechnen oder ist sie letzten Endes doch nur eine kontingente
Erscheinung?
Nun, in den 'natürlich Wissenschaften' würde man ihr durchaus ersteren Charakter zusprechen. In den
'sozialen Wissenschaften' ist man sich darüber schon uneiniger.
Doch selbst die 'natürliche Wirklichkeit' kann letzten Endes niemals den Zustand dessen enthüllen, den
niemand beobachtet. Wie sich die Elektronen verhalten, wenn sie unbeobachtet sind, kann nicht mittels eines positiven Blicks
analysiert werden.
So lässt sich durchaus eine ähnliche Beziehung wie zum Glück herstellen. Was bleibt ist der Suchende, der
Strebende und das Gegenüber: sich annähernd aber sich doch niemals zu erreichen vermögend.
Was letztlich bleibt, ist der Mensch.
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Musik, Musik , Musik, Muszieren, Musik, Philosophie, Lesen(aus Zeitmangel primär Philosophie und wissenschaftliche Literatur), Sport, Filme(Horror, Trash, Komödien), physische Tonträger sammeln, Videospiele...hab ich schon Musik aufgelistet?

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Primär - und gerade auf dieser Plattform - bin ich eher daran interessiert, neue Leute kennenzulernen und hoffentlich auch den Kontakt zu halten (Stichwort: networking).