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Hmmm. Warum gibt es eigentlich nur bei dem Rauchen die Kategorie "gelegentlich" ? Meiner Meinung nach, könnte man das
auch mal für die Beziehungen einführen... So hin und wieder rutscht ja wohl jeder mal in eine Beziehung, die sich entweder festigt, aufs Bett beschränkt oder schnell wieder vorüber ist. Nunja... Achja : ich bin nicht oft hier, also krallt man sich einfach meine ICQ-nr (209896935) und versucht es dort ... Jo, und im Folgenden könnt ihr euch ne Geschichte durchlesen, die ich im September 2005 erlebt habe. Jetzt ist 2006. Es war eine tolle Zeit, aber mein Leben findet nun einmal in Essen statt. Und überhaupt : wer nicht dabei gewesen ist, verstehts net und selbst die, die dabei waren, lachen sich nicht unbedingt noch immer schimmelig. Viel Spaß... Von einem Menschlein, das auszog, noch kleineren Menschen das Fürchten zu lehren. Es war einmal ein Menschlein, das voller Abenteuerlust und Tatendrang seine Siebensachen und Haus-und-Hof-Ratte packte und es auf sein rotes Ross schwang um an einem Ort hunderte Kilometer nördlich des Dunstkessels, den es Heimat nennt, für nicht weniger als einen Mondzyklus heranwachsenden Trollen die Entstehung von Alkohol und das Sonnensystem zu lehren. Die große neue Stadt bot dem Menschlein vielerlei Möglichkeiten und so entdeckte es alsbald seltsame Individuen in schwarz und Wollsocken. Diese pflegen ihr Haar lang zu tragen und es gewöhnlich in rhythmischen Bewegungen schwingen zu lassen. Das Menschlein freute sich und beschloss, sich ihnen anzuschließen und zu folgen. Schnell bemerkte es, dass diese Figuren bevorzugt die Gesellschaft ihresgleichen suchen und fand sich in einem hoheitlichen Kellergewölbe wieder. Doch auch wenn das Menschlein offenbar auf den ersten Blick womöglich fehl am Platze schien, so stieß es dort auf noch wundersamere Gestalten, die ebenso plötzlich wie es selbst auftauchten und versuchten, mit großen Reden ihr Domizil auf einer weit entfernten Insel (oder wie in einem weiteren Fall - trotz gleichen Geschlechts unseres Abenteurers - direkt sich selbst) anzupreisen. Die Großzügigkeit der neu gewonnenen Gefährten gipfelte in einem morgendlichen Mahl mit gerösteten Weizenscheiben. Nach und nach und doch in kürzester Zeit erweiterte sich der Kreis der Begleiter um das Menschlein in der großen Stadt mit den vielen Brücken. Gemeinsam erlebten und meisterten sie in beflügelnden Rauschzuständen aufgrund des einheimischen Anker-Gebräu abenteuerliche Begegnungen an Lagerfeuern mit Ex-Lebensgefährtinnen, Zwerchfellverkrampfungen auf Erdhügeln und Musikdarbietungen langbärtiger Lautenvirtuosen an Orten der Gefahren vor Wamsdiebstahl. Die Gefährten boten ihm stets Speis, Trank und Schlafgemach. Selbst ein Hirte hütete alsbald persönlich und unter Körpereinsatz das Wohlbefinden des Menschlein. So kam der kleine Vampir im Menschlein zum Vorschein und entwickelte zeitgleich eine Vorliebe für das Flechten langen Haupthaares und eine Achtung vor dem eigenen. Er lernte sehr schnell elementar wichtige Lebensweisheiten: - Gestikk ist wichtikk - auf ein "nein" folgt immer mindestens ein "doch" - es gibt viele Dinge im Alltag, die gelb sind - man muss nicht immer genau wissen, wo man grad ist, um dort Spass zu haben - Alkohol macht Menschen vielleicht schöner, aber nie besser - die Sitzqualität hängt nicht unbedingt vom Wert eines Rosses ab - nicht immer, wenn das Telefon klingelt, ist es ein erfreulicher Anruf - der ausschließliche Genuss von Anker-Gebräu kann ein Menschlein ebenfalls maximal berauschen - traue niemals dem Inhaber einer Paarhufer-Hüfte ("bssssssss"!) - Treppen müssen nicht immer rollen, sie können auch fahren - Altbewährtes mit der Anzahl 3 wird sich wohl nie dauerhaft um 1 auf 4 erhöhen - zwischen einer Originalversion und einer Originalfassung liegt ein Unterschied ! - es gibt unter den Menschen Sahnetorten, Nusskuchen und Kekse - nicht alles, das böse aussieht, ist es auch - manchmal müsste man ein Mikrophon bei sich tragen - langes Haupthaar kann auch im Weg sein - "Bank" und "Frank" klingt am Telefon gleich - wenn man ein Auge schließt, sieht man seine Nase - um seine Hände zu wärmen, muss man sie nur tief genug in die Hose stecken, bis der Knopf abplatzt - lässt man einen Buchstaben weg, klingt ein Wort gar nicht mehr so schlimm - wäre man mit jedem zusammen, mit dem man sich gut versteht, gäbe es viel zu tun - in der großen Stadt führen alle Wege ans Ziel - logger bleiben - wird etwas nicht erwartet, ist man manchmal umso glücklicher, wenn es doch eintritt - ...das schwächere Geschlecht ist das stärkere wegen der Schwäche des stärkeren für das schwächere... Bald geht die Reise zu Ende. Doch der kleine Vampir wird nicht jene vergessen, die ihn so herzlich in ihre Gefilde aufnahmen. Er bedankt sich vor allem bei dem HELDEN (danke, dass Du in dieser großen fremden Stadt für mich da bist), dem Wikinger (unter den Primaten der einzige seiner Art), Chris Martin II. ("ob blond, ob braun..."), dem Stinke-Fuß, der Pizza-Bäckerin (halt durch), dem Gelben Mann und Bam Margera II., ohne den es zugegebenermaßen nie so weit gekommen wäre. Der kleine Vampir öffnet sein Haupthaar und ruft YaaAaaaAaaH ! Und wech isser... Es war ein schöne und extrem witzige Zeit. Wenn man genau hinsieht, entdeckt man ein paar neue Falten im Gesicht des kleinen Vampirs. Ob nun von Marathon-Ankergebräu-Verzehr oder langanhaltenden Lachattacken bleibt ungeklärt. Wieder daheim ruft die Hochschule nach Leistung. Und während langsam das Menschlein wieder den kleinen Vampir erobert, schließt der Körper, in dem sich dieser Kampf vollzieht, die Augen und denkt an: ++ Astlöcher ++ Spaltenschaum ++ die Dicke dahinten ++ ein KISSEN ! ++ brennende Haare ++ den Kontext ++ den Elbstrand sonntagmorgens um 10 Uhr ++ und Rikscha... Der kleine Vampir steht vor seinem Spiegel, klopft sich auf die Schulter und ruft laaaa... laaa... deliverance... But I'm not crazy, I'm just a little unwell I know right now you can't tell But stay a while and maybe then you'll see A different side of me I'm not crazy, I'm just a little impaired I know right now you don't care But soon enough you're gonna think of me And how I used to be...me
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