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_Tailwind_ 35 Jahre
DE Deutschland 42xxx Wuppertal
Letzter Login: 25.03.19 um 19:35
Letztes Profilupdate vor 2 Wochen
Status: Jemand Lust auf Gitarren oder Schlagzeugunterricht? Selbst per Webcam? Profil lesen und anschreiben :) (seit 1 Monat)
Orientierung Heterosexuell
Figur Schlank
Raucher Nein
Kinder Nein
Beruf was ganz tolles mit Musik

Wohnort


42xxx Wuppertal, Region Nordrhein-Westfalen
DE Deutschland
Entfernung von dir: Nur für Mitglieder
Geschlecht
Männlich
Alter 35
Geburtstag Mai 1983
Sternzeichen Zwilling
Größe 187 cm
Haarfarbe Braun
Haarlänge < 30 cm (Schulterlang)
Augenfarbe Blau
Über mich...
Teil I

Hi,

Nönö. Das hier ist kein Fakeprofil o.ä. :) Aber ich hab auch etwas anzubieten, ja:

Bevor ich zu den Fakten meines Angebotes komme, möchte ich vorab ein paar Zeilen dazu schreiben. Wolltest du schon immer
mal ein Instrument lernen? Hast aber keine Zeit dafür? Meinst zu alt dafür zu sein? Bist purer Anfänger und
schämst dich sogar etwas deshalb? Kannst es dir nicht leisten? Meinst dein Kind ist zu jung dafür? Ich könnte jetzt
noch mehr fragen aufzählen die dich davon abhalten könnten. Aber wie wäre es wenn du dir einfach mal eine
kostenlose Probestunde anschaust und erst danach entscheidest ob dich tatsächlich etwas vom Musikunterricht abhält?
Viele lassen es nämlich nur bei einem Gedanken oder Wunsch. Wäre jedenfalls ein guter Schritt anstatt für sich
selbst vorab nein zu sagen. Vielleicht fühlt sich ja der ein oder andere angesprochen :)

Nun zum Thema.

Ich biete Schlagzeug und/oder Akustik / E-Gitarren Unterricht an. Vor Ort in Wuppertal oder auch per Webcam (Infos dazu auf
Anfrage). Zeitlich bin ich auch für Jemanden der in 3-Schicht arbeitet sehr flexibel. Es scheitert meist am Willen, wie so
oft im Leben. Falls du in Reichweite der Nordbahntrasse wohnst, wären eventuell auch Hausbesuche möglich. Auch dazu mehr
auf Anfrage.

Alle Alterklassen sind willkommen. Ob Anfänger oder Fortgeschritten. Ich richte mich vor allem an diejenigen, die schon
öfters mit dem Gedanken gespielt haben ein Instrument spielen zu können !

Der Unterricht ist flexibel aufgebaut und der Spaß an der Musik steht im Vordergrund. Ausreichend Equipment steht zur
Verfügung.

Zeit: Mo.-Fr.: 11-22 Uhr / Sa. nach Absprache 10-16 Uhr.

Vorab vereinbaren wir die Probestunde wo alles weitere besprochen und geklärt wird.

Also falls hier wer Bock hätte, einfach melden :)


Teil II: Folgt

Bis dahin ein kleines Video von meiner Radtour im Schnee :)

https://www.youtube.com/watch?v=4MqCjTuJBCA&t=4s


Teil III: Für mich das beste Statement zu unserer aktuellen Lage.

Der Kommentar ist von Dero (Oomph) und ich geh ihn zu 100% mit !!!

DARF EIN MUSIKER EINE INDIVIDUELLE MEINUNG HABEN? Wenn ja, welche und in welcher Form? Darf er diese Meinung öffentlich
kundtun, auch wenn sie vielleicht nicht der Mainstream-Meinung oder aktuellen Regierungspolitik entspricht? Sollte man die Meinung
eines Musikers mit seiner Musik verwechseln? Können wir von unserer eigenen Meinung abweichende Standpunkte aushalten?
Inwiefern zeichnet sich eine tolerante und offene Gesellschaft auch oder gerade druch durch MEINUNGS-Vielfalt aus? Muss man sich
einem „etablierten“ politischen Lager zugehörig fühlen oder sich öffentlich in ein solches verorten, um nicht von
anderen in irgendeine andere Schublade gesteckt zu werden? Muss man tolerant gegenüber der Intoleranz sein? Inwiefern ist
jemand intolerant, moraldiktatorisch und meinungsabsolutistisch, der Menschen als „rassistisch“, „extremistisch“, „faschistisch“
etc. stigmatisiert, nur weil sie sich gegen Intoleranz aussprechen, egal von welchen Menschen ihnen diese Intoleranz
entgegengebracht wird? Sind es MENSCHEN oder IDEOLOGIEN, die gefährlich sind, oder gar beide? Ist es überhaupt
möglich, einen Menschen zu diffamieren, indem man eine IDEOLOGIE kritisiert? Sind Fragen wichtiger als Statements oder
umgekehrt? Ist der, der sich gar nicht politisch äußert evtl. sogar gefährlicher für die Demokratie und
Meinungsfreiheit als ein Mensch, der eine bestimmte Meinung postuliert, auch wenn diese vielleicht unbequem ist? Von WEM
können wir Demokratie, Humanismus, Gleichberechtigung und Toleranz lernen? Wie aufgeklärt sind wir wirklich? Wer sind
die neuen Moraldiktatoren, die neuen politischen Inquisitoren, wo lauert das alte Gespenst des Faschismus und wo evtl. noch eine
ganz andere Gefahr, die unsere freiheitliche Grundordnung bedroht und sogar angreift? Wer bestimmt was richtig und was falsch, was
indiskutabel und was diskutabel ist im "postfaktischen Zeitalter", in dem immer mehr Menschen beginnen, die Logik der
Naturwissenschaften anzuzweifeln und ernsthaft wieder an eine flache Erde oder an Gedankenmanipulation durch
"Chemtrails" und andere Verschwörungstheorien glauben, anstatt ihren gesunden Menschenverstand zu benutzen? Ist
Bildung hier wirklich der einzige Schlüssel? Immerhin muss derjenige sehr viel glauben, der nur ganz wenig weiß!
Besteht evtl. sogar die Gefahr der von George Orwell in seinem Roman „1984“ so trefflich beschriebenen staatlich verordneten und
einzig wahren, weil "politisch korrekten" Sprachvereinfachung „Neusprech“, wenn wir jedes Wort auf die Goldwaage der
„political correctness“ legen? Wem überlassen wir die Deutungshoheit über das Gesagte und das Geschriebene? Oder ist
letztlich wirklich nur der dumm, der dummes TUT, wie Tom Hanks alias „Forrest Gump“ im gleichnamigen Film so herrlich simpel und
dennoch sehr weise formuliert? Sind wir evtl. nur so tolerant, wie die Meinung anderer unserer eigenen Meinung entspricht? Fragen
über Fragen…ich habe mich solch grundlegenden Themen immer wieder versucht zu stellen, sowohl in meiner Funktion als Musiker
in der "Öffentlichkeit", in Interviews oder in meinen Texten, als auch als Privatmensch, der ich nun mal ebenfalls
bin, neben dieser „Kunstfigur“, dieser „Projektionsfläche“ für all die lodernden Sehnsüchte, die blinde Verehrung,
religiöse Anbetung, schiere Ablehnung, mannigfaltigen Vorurteile, schlichte Ignoranz und unverhohlenen Hass…sicher habe ich
dies oft kontrovers und ambivalent getan, provokativ und streitbar, habe aber stets versucht, dabei möglichst transparent und
ehrlich zu sein. Nie habe ich die Provokation zum reinen Selbstzweck missbraucht, wie es leider so oft in der Musikbrache der Fall
ist. Ich habe immer Gründe, wenn ich diese Form der Aufmerksamkeitserregung in meiner Kunst als eine Art Werkzeug einsetze,
um für mich wichtige Debatten anzustoßen. Vielleicht sind diese subjektiven Gründe für andere nicht immer
nachvollziehbar, so wie auch ich die Gründe und Meinungen anderer manchmal nicht wirklich nachvollziehen kann. Trotzdem
versuche ich sie wenigstens zu respektieren, wenn ich sie auch in aller Regel nicht vollumfänglich teilen kann. DAS macht
für mich eine gesunde "Streitkultur" aus, in der nicht jeder die bessere, die richtige und einzig wahre Meinung
haben will, sondern unterschiedliche Ansichten co-existieren können, wie schließlich auch unterschiedliche Menschen
nebeneinander, im besten Fall miteinander leben sollten, denn "sind wir nicht alle Individuen"? ("Brian" zu
seiner unfreiwilligen Gefolgschaft in Monty Pythons Film "Life of Brian). Ich habe mich seit jeher und bis zum heutigen Tag
für unsere humanistisch-freiheitliche und demokratische Grundordnung ausgesprochen, für die Rede- und Meinungsfreiheit
als höchstes Gut, habe mich auch textlich immer wieder gegen Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit, gegen jedweden Extremismus,
gegen staatliche wie religiöse Manipulation und gegen die unterschiedlichsten Ausformungen des Machtmissbrauchs positioniert.
War ich jemals links? NEIN! War ich jemals rechts? NEIN! Wurde ich schon von Leuten in die eine oder andere politische Schublade
gesteckt? JA! Sowohl in die linke als auch in die rechte! Es scheint vielen Menschen eine merkwürdige Freude zu bereiten,
anderen einen Stempel aufzudrücken, sei´s drum! Habe ich damit ein größeres Problem? NEIN! Denn beide
Begriffe sind derart schwammig, dass selbst ich kein scharf umrissenes Bild davon habe, was nun wirklich „rechts“ und was „links“
ist. Könnte ich mich bezogen auf meine Persönlichkeitsstruktur überhaupt von der einen oder anderen Seite
vereinnahmen lassen? Wahrscheinlich nicht! Selbstverständlich kenne ich die Hintergründe der parlamentarischen
Entstehung dieser Begrifflichkeiten, aber wir leben schließlich nicht mehr in dieser Zeit, weshalb man sowohl die
geschichtliche Komponente, als auch den aktuellen Status Quo im Auge behalten sollte, wenn man von "links" und
"rechts" spricht. Ist das eine für mich moralisch „besser“ oder "schlechter" als das andere?
Grundsätzlich NEIN! Genauso gut könnte man mich fragen, ob die Sonne oder der Mond besser ist, Äpfel oder Birnen,
Marmelade oder Nutella? Ganz offensichtlich haben beiden politischen Strömungen ihre Wichtigkeit und Daseinsberechtigung,
sonst hätten sich diese Begriffe wohl nicht dermaßen lange in der Welt der Politik gehalten. Wohl aber habe ich eine
Ahnung davon, was rechtsradikal oder linksradikal ist! Lehne ich diese extremen politischen Erscheinungsformen ab? Eindeutig JA!
Dennoch beobachte ich mit großer Sorge, dass in unserer von immer größeren und sich immer schneller vollziehenden
Veränderungen geprägten Gesellschaft eine neue Welle des Moralextremismus und des Meinungsfaschismus auf uns zurollt.
Was meine ich damit? Ich meine den pathologisch erhobenen "moralischen Zeigefinger“, die „Nazikeule“ und die
"Rassismuskeule" als ultimative „Totschlagargumente“ gegen Menschen, die ihre berechtigten Zweifel hegen, ob „wir das
alles schaffen“ und noch immer keine Antwort auf die absolut legitime Frage bekommen haben „wie denn eigentlich?" Müssen
diese Menschen etwa selbst die Antwort liefern oder sollten es vielmehr endlich einmal diejenigen Politker tun, die für die
Frage verantwortlich zeichnen? Darüberhinaus meine ich das Schwarz-Weißdenken, das immer mehr um sich greift. Dass
"rechts" für immer mehr Menschen gleichgesetz wird mit böse, falsch, "rechtsradikal" und
"rassistisch", "links" hingegen als gut, gesund und richtig gilt, aber keinswegs mit "linksradikal"
assoziiert wird, ist für mich eine äußerst erschreckende, weil demokratiegefährdende Entwicklung! Hier werden
mit einem moralingeschwängerten Handstrich wichtige politische Nuancen negiert! Eins sollte uns nämlich klar sein:
Unsere "westliche" Art zu leben wird gerade aus allen möglichen unterschiedlichen, wirklich extremistischen
Richtungen, von sowohl politisch, als auch religiös motivierten Totalitaristen angegriffen! Meiner Meinung nach schadet aber
leider auch eine falsche Tolerenz gegenüber extremen Ideologien, Einstellungen und Lebensweisen unserer
freiheitlich-humanistischen Gesellschaftsordnung! Wer allen ernstes seperate Gebetsräume für muslimische Schüler,
seperate Umkleidekabinen für muslimische Mädchen, den Schweinefleischverzicht an deutschen Schulen mit
Rücksichtnahme auf muslimische Mitschüler in Erwägung zieht, wer die Kinderehe billigt (oder zumindest solange
aussitzt, bis die Volljährigkeit erreicht ist), wer das Schächten von Tieren entgegen des geltenden Tierrechts und die
rituelle Beschneidung der Genitalien von Jungen (hier ist neben dem Islam auch das Judentum zu nennen) und Mädchen billigt,
wer Polizistenmorde an Ausländern vertuscht, wer den NSU-Prozess behindert und Akten verschwinden lässt, weil der
deutsche Geheimdienst ganz offensichtlich mit im Spiel war, wer immer noch den Focus stärker auf den Terror von
rechtsaußen legt als auf den von linklsaußen, der ist zwar nach außen hin äußerst
"tolerant", aber er fördert nicht das Miteinander, sondern er spaltet die Gesellschaft und schafft
"perfekte" Paralleluniversen. Ganz nebenbei verstößt er selbstverständlich gleichzeitig gegen geltendes
(Menschen-)Recht! Natürlich darf man sich verwundert die Augen reiben angesichts hundettausender deutsch-türkischer
Mitbürger, die in Deutschland "ihren" despotischen türkischen Staatschef frenetisch bejubeln, seine supressive
Alleinherrschaft aus einem freiheitlich-humanistischen und demokratischen Land heraus mitwählen, in dem sie teilweise seit
mehreren Generationen leben und alle Vorteile des Rechts- und Sozialstaates genießen und "ihren" Präsidenten
genauso hofieren wie 2 angeblich perfekt integrierte deutsche Fußball-Nationalspieler mit türkischen Wurzeln. Man darf
sich selbstredend die Frage stellen, warum die muslimischen Menschenmassen ausbleiben, die sonst stets unmittelbar und lautstark
gegen jedwede Mohammed-Karrikatur protestieren, wenn es um die angeblich falsche Auslegung ihres Glaubens geht, wenn wieder einmal
die Boko Haram, der I.S. oder die Taliban irgendwo im mittleren Osten meist muslimische Menschen oder in Europa oder anderen
Teilen der "westlichen" Welt andere Unschuldige ermordet hat? Ist man automatisch Neo-Nazi oder Rassist wenn man sich
diese Fragen stellt? AUF GAR KEINEN FALL! Und stehen wir nicht selbst mit mindestens einem Fuß auch noch im Mittelalter,
solange es in Deutschland Kirchensteuer und "Christliche" Parteien gibt und die Trennung von Staat und Kirche, wie es
sich für ein aufgeklärtes, demokratisches Land gehört, noch nicht konsequent vollzogen ist? Da unterstützen
wir lieber mit Steuergeldern Hassprediger oder verlängerte Arme von Herrn Erdgan, in der Hoffnung, dass endlich mehr
Integration passiert. Wagen wir SO wirklich mehr Demokratie? Ist Integration nicht auch reziprok zu verstehen? Warum haben
Menschen aus dem fernöstlichen Kulturraum eine extrem hohe Rate an studierenden Kindern, Menschen mit muslimischem
Hintergrund die geringste unter Mitbürgern mit Migrationshintergrund? Wie ist dieses Phänomen allein mit verfehlter
Integrationspolitik zu rechtfertigen? Andererseits gehen wir zunehmend mit einem fast schon religiösen Eifer andere
drängende Problem-Themen an: Ich meine die leider oft sehr heuchlerische und fast schon inquisitorische Dimension der
selbstverständlich sehr richtigen und wichtigen "me too"-Debatte. Entweder bist du Feminist oder Vergewaltiger!
Darüberhinaus werden die realen Opfer einer wirklichen Vergewaltigung doppelt vehöhnt, wenn man seitens
radikal-feministischer Hardliner/innen den lüsternden Blick oder die anzügliche Bemerkung eines Mannes mit einer
Vergewaltigung gleichsetzt! Wie ich das finde? Respektlos! Pietätlos! Ekelhaft! Nichts als plumpe Effekthascherei mit Hilfe
pseudo-rhetorischer Superlative! Richtig absurd wird es, wenn ernsthaft darüber debattiert wird, ob der Mond noch DER Mond
heißen darf, denn aus Gründen der feministischen Gleichbereichtigung müsse er ja schließlich eigentlich DIE
Mond oder im Zeitalter des Gender-Mainstreaming dann vielleicht doch lieber geschlechtsneutral (und vor allem, was ganz wichtig
ist, weil es so überaus "poltisch korrekt" ist) DAS Mond heißen...dann weiß ich nicht, ob ich lachen,
weinen oder schlichtweg verzweifeln soll wegen derartigem semantischen Totalitarismus? Wenn aus der Originalauflage von PIPI
LANGSTRUMPF Worte wie "Negerkönig" gegen "König" ausgetauscht werden, ohne die Originalautorin
überhaupt fragen zu können ob das in Ordnung geht, da die wunderbare Astrid Lindgren leider schon seit vielen Jahren
nicht mehr unter uns weilt und selbstredend alles andere als Rassistin war. Wenn ganze Bücher wie die großartigen
Romane "Die Abenteuer des Toms Sawyer" und "Die Abenteuer des Huckleberry Finn" des amerikanische
Schrifstellers Mark Twain aus den Schulbibliotheken verbannt werden, weil sie angeblich rassistisch sein sollen (da das Wort
"Nigger" hin und wieder auftaucht - seinerzeit leider eine gängige Bezeichnung für die Sklaven in den
Südstaaten der U.S.A., genau DAS spiegelte Twain übrigens in diesen, alles andere als rassistischen literarischen Werken
wider), ohne auch nur einmal darüber nachzudenken, ob das "Problem" nicht vielleicht auch mit erklärenden
Fußnoten zu lösen gewesen wäre, anstatt gleich die Schere herauszuholen und mit inquisitorischem Eifer zu
zensieren...da könnte ich im Strahl kotzen! Dann wieder die Flüchtlingsdebatte: Entweder bist du Nazi oder Gutmensch!
Entweder bist du dafür oder dagegen.Völlig überzogene Weltuntergangs-Rhetorik vs. absolut weltfremde
Friede-Freude-Eierkuchen-Romantik. Gut oder Böse. Rechts oder Links. Falsch oder richtig. Schwarz oder weiß.
Grautöne und Schattierungen, Differenzierungen - Fehlanzeige! Lieber wird munter drauflos diffamiert, stigmatisiert, in
Schubladen gesteckt, was das Zeug hält: „Wer nicht springt, der ist ein Nazi, HEY! HEY!“ (Ich würde gern wissen, wie
sich anwesende Rollstuhlfahrer auf dem Konzert gegen "Rechts" gefühlt haben als dieser äußerst eloquente
Sloagan gebrüllt wurde?) Hedonistische Event-Pseudopolitik, passend zur Latte-to-go mit politisch korrekter Bio-Sojamilch!
Denn wer nicht mindestens vegetarisch lebt, ist schließlich ein verkackter Umwelt-Nazi! Willkommen in der schönen neuen
Moraldiktatur! Eine Nation von notorischen Oberlehrern und pathologischen Besserwissern! Ein neuzeitlicher Moral-Wahn
sondergleichen, der an finstere Hexenverbrennungszeiten erinnert. Nur, dass die Scheiterhaufen heutzutage Twitter, Facebook und
Co. heißen. "Soziale" Netzwerke halt...Ich habe zunehmend das Gefühl, dass immer mehr sich selbst auf der
moralisch „richtigen“ Seite wähnende Menschen, Toleranz gegenüber einer Meinung nur dann an den Tag legen, solange sie
der eigenen entspricht. Das Aushalten abweichender Einstellungen, Standpunkte und Lebensentwürfe scheint bei sich selbst
tolerant einschätzenden Menschen successive Mangelware zu werden! Muss ich Menschen, die sich berechtigte Sorgen um ihre
eigene Zukunft und die ihrer Kinder und Enkel machen, arrogant und abfällig als „besorgte Wutbürger“ diffamieren? NEIN!
Bleibt Zuwanderung für ein Land wie Deutschland notwendig? Eindeutig JA! Darf ich trotzdem Bedenken bezüglich einer
ungebremsten, einseitigen und vor allem unkontrollierten Zuwanderungspolitik äußern, ohne gleich als Nazi beschimpft zu
werden? JA! Muss ich alle Menschen, die bei PEGIDA mitlaufen oder AFD wählen als „Pack“ oder „Nazis“ titulieren nur, um mich
auf der vermeintlich „richtigen“ Seite zu wähnen? NEIN! Leiste ich mit solch pauschalen Verunglimpfungen evtl. sogar
extremistischen Parteien Vorschub? Eindeutig JA! Legen die etablierten Parteien der sogenannten "politischen Mitte"
evtl. zu wenig Selbstreflexion oder Eigenverantwortlichkeit an den Tag, wenn es um Erklärungsversuche in Bezug auf das
Erstarken der politischen Ränder rechts- und linksaußen geht? Leider JA! Ist vielleicht ihr eigener Konturverlust an
den jeweiligen linken und rechten Rändern innerhalb der Partei mitverantwortlich für den Aufschwung von radikaleren
Parteien? Ich meine JA! Aber auch hier ist es für die Moral-Apologeten einmal mehr weitaus einfacher, mit dem Finger auf „die
anderen“ zu zeigen, anstatt sich an die eigene Nase zu fassen! „Wie konnten wir es überhaupt soweit kommen lassen?“ und „was
ist eigentlich unser Anteil an dieser Misere?“ sind durchaus legitime Fragen, die ich mir von den sogenannten „Volksparteien“ viel
öfter wünschen würde. Ist es zu verurteilen, dass bei PEGIDA Kundgebungen Neo-Nazis anwesend sind? JA! Genauso wie
es zu verurteilen ist, dass bei ANTI-G20-DEMOS der „schwarze Block“ oder andere linksradikale, demokratiefeindliche
Strömungen mitlaufen. Denn eins dürfen wir nie vergessen: wer zu weit nach links läuft, kommt irgendwann ganz weit
rechts wieder heraus (und umgekehrt!) Oder wie der Lyriker Ernst Jandl seinerzeit so trefflich und geistreich formulierte:
„LICHTUNG - manche meinen, man könne lechts und rinks nicht velwechsern - werch ein Illtum!“ Dürfen deutsche Bürger
Angst vor dem Verlust ihrer kulturellen Identität artikulieren, ohne gleich als Nazis beschimpft zu werden? JA!
Regenwaldindianer dürfen das schließlich auch! Und bei ihnen stehen viele Menschen der Industrienationen auf und
applaudieren diesem absolut gerechtfertigten Postulat der Angst mit der selben Inbrunst, mit der sie ihre eigenen Mitbürger
als Faschisten brandmarken, nur weil sie sich erdreisten, die selbe Furcht zu äußern wie die indigenen Völker! Ist
Patriotismus rechtsradikal? NEIN! Ist Vaterlandsliebe gleichzusetzen mit Nationalismus? NEIN! Lohnt es sich hier zu
differenzieren? JA! Oder sollten wir doch lieber pauschal urteilen…? Ich sage NEIN! Ist Nationalismus gefährlich? JA! Weil er
meiner Meinung nach ganz dicht am Faschismus oder Nationalsozialismus gebaut ist! Darf man „stolz“ auf das Land sein, in dem man
rein zufällig geboren wurde? Klar! Aber dennoch bleibt dieses Verhalten absurd und lächerlich, da ich für diese
Tatsache schließlich nicht selbst verantwortlich zeichne. Allzu oft ist dieser „Stolz“ nämlich leider nur ein Symptom
für das Versagen im eigenen Leben. Wenn ich nichts habe auf das ich stolz sein kann, weil ich eben noch nichts aus eigener
Kraft geleistet habe, dann nehme ich halt das Land, in das ich durch Zufall hineingeboren wurde! Eigentlich recht armselig! Lehne
ich Nationalismus, Faschismus, Nationalsozialismus, linksradikalen und religiösen Extremismus ab? JA! Ich gehe sogar soweit
zu behaupten, dass der Monotheismus in seiner Grundstruktur grundsätzlich faschistoid ist: EIN Volk - EIN Gott - EIN
Führer! Es bedeutet nämlich, dass alle anderen religiösen Lehren falsch sind, wenn es nur eine richtige geben kann!
Eine zutiefst ausgrenzende und spaltende Ideologie! Die Frage ist, ob wir diese Strömungen trotzdem aushalten, ob wir ihre
Andersartigkeit ertragen können oder ob wir sie anstelle dessen lieber mit aller Macht in den Untergrund drängen wollen,
in dem sie nicht mehr kontrollierbar sind (siehe NSU), in dem sie nicht mehr täglich öffentlich ihre geistige und
seelische Beschränktheit offenbaren. Können wir sie verhindern? Ich denke leider NEIN! Extremismus wird wohl immer ein
Bestandteil jedweder Gesellschaft bleiben. Zum Glück ist die politische Macht der Kirche in Europa nach der
"Französichen Revolution" weitestgehend entmachtet worden! Dennoch bleibe ich dabei, dass sowohl religiöser
Extremismus als auch linksradikaler Fanatismus die selbe gesellschaftliche Sprengkraft besitzen wie Faschismus oder
Neo-Nationalsozialismus und dass unsere freiheitlich-humanistische und demokratische Lebensweise von diesen extremen Ausformungen
menschlichen Gedankengutes genauso bedroht wird wie von falscher Toleranz der Intoleranz gegenüber! Oder von politischer
Gleichgültigkeit! Darf ich den europäischen Kontroll- und Reglementierungsmoloch in Brüssel kritisieren, die
Korruption, den Extrem-Lobbyismus, die staatlich verordnete Waffenschieberei und trotzdem zu schätzen wissen, dass die
Europäer sich dazu entschlossen haben, seit über 70 Jahren gegenseitig zu vertrauen, so dass es in dieser Zeit zum
Glück zu keinem Krieg mehr und dieser Jahrhunderte lang von kriegerischen Auseinandersetzungen und Zerstörung
heimgesuchten Region kam? JA! Muss man im Gender-Mainstreaming-Wahn alles gleichmachen oder kann man auch in diesem Bezug
Unterschiede aushalten? Kann man die mannigfaltigen kulturellen Variationen innerhalb Europas (sogar innerhalb seines eigenen
Landes, denn ja, Deutschland war immer schon ein Durchzugsland und Vielvölkerstaat!) schätzen und trotzdem die
Reisefreiheit und offene Grenzen innerhalb Europas befürworten? JA! Darf man sich darüber beklagen, dass man in Berlin
Mitte mittlerweile keinen beschissenen Kaffe mehr in der Landessprache bestellen kann, ohne ein ratloses Achselzucken zu ernten
mit den anschließenden Frage: "In English please...?" Natürlich darf man das! Und man ist deswegen noch lange
kein Rassist oder Neo-Nazi! Natürlich müssen wir uns auch weiterhin öffnen und kulturellen, intellektuellen und
zwischenmenschlichen Austausch pflegen. Hat jemals in der Geschichte der Menschheit eine Kultur überlebt, die sich
eingemauert hat? NEIN! Hingegen: Darf man sich als Deutscher denn überhaupt mit der deutschen Kultur und großen Teilen
der deutschen Geschichte verbunden fühlen oder identifizieren? Selbstverständlich, denn Deutschland ist keineswegs nur
auf das 3. Reich reduzierbar! Sind wir als Deutsche besonders verpflichtet, das Gedenken an den Holocaust und die anderen
Greueltaten der Nazis aufrecht zu erhalten und sollten wir alles dafür tun, dass ein derartiges Verbrechen gegen die
Menschlichkeit nie wieder passiert? Ich meine JA! Muss man sich deswegen als Deutscher pauschal schuldig fühlen für die
Verbrechen der NS-Diktatur? NEIN! Sollte man anderes geschichtliches Unrecht wie die Stalin-Diktatur, die Mao-Diktatur, die Pol
Pot-Herrschaft etc., in denen ebenfalls Millionen Menschen ermordet wurden, gegen das Nazi-Unrecht aufwiegen? Ich finde NEIN, denn
ein Urecht macht ein anderes nicht weniger schlimm und man ist als Staatsbürger seines Landes, wenn überhaupt, nur
für die eigene Geschichstbewältigung zuständig! Waren alle Deutschen im 3. Reich Nazis? NEIN! Ist man ein Nazi,
wenn man das behauptet? NEIN! Darf man als Europäer Bedenken hegen, ob arabische Kulturen, mit all ihrer Frauen- und
Schwulenfeindlichkeit, ihrem unverhohlenen Antisemitismus, ihren Unsitten wie Genitalverstümmlung und Schächtung von
Tieren, Ehrenmorden, Klanstrukturen, Fatwa-„Recht“, Kinderehen, Zwangsverheiratungen, Vollverschleierungen, antidemokratischer und
antifreiheitlich-humanistischer Grundhaltung überhaupt vereinbar sind mit der „westlichen“ Art zu leben ohne gleichzeitig als
„Nazi“ zu gelten NATÜRLICH! Ist jeder Muslim ein Terrorist? NEIN! Sind Juden geizig? NEIN! Ist ein Flüchtling
automatisch ein Gefährder? NEIN! Sind Christen pauschlal gute Menschen? NEIN! Sind Atheisten und Agnostiker (zu letzeren
zähle ich mich selbst) grundsätzlich besser als religiöse Menschen? NEIN! Ist jeder Deutsche ein Neo-Nazi? NEIN!
Ist jeder Fleischesser ein Unmensch? NEIN! Aber wäre ein „Cultural Mainstreaming“ und ein "Opinion Mainstreaming"
nicht auch ein Verbrechen an der Menschheit? Wäre dies nicht auch eine Form des Totalitarismus? Ist es nicht gerade die
kulturelle Vielfalt Europas und der ganzen Welt, die das Reisen so spannend macht? Sind es nicht erst Unterschiede, die Vielfalt
überhaupt ermöglichen? Und zeichnen sich nicht vor allem Diktaturen genau dadurch aus, dass sie jegliche
Individualität und Vielfalt bekämpfen und auslöschen und alles und jeden gleichmachen wollen? Generell bin ich der
Meinung, dass nur dort wo Reibung entsteht, auch ein wahrer Diskurs stattfinden kann. Wenn sich alle einig seid, kann es kein
These-Antithese-Synthese-Prinzip mehr geben, dann kann auch keine Veränderung zum Positiven geschehen. Ich habe vielleicht
nicht allzu oft eine Mainstream-Meinung, weil ich einerseits solche Massen-Einstellungen genauso ablehne wie o.g. andere Formen
der zwanghaften Gleichschaltung, andererseits bin ich vielleicht auch einfach nur so wie ich eben bin: stur, politisch und
gesellschaftlich interessiert und involviert, streitbar, ambivalent - ein Mensch halt! Dennoch möchte ich mit NIEMANDEM, egal
ob politisch oder religiös motiviert, über unsere freiheitlich-humanistische und demokratische Grundordnung, über
Menschen- und Tierrechte, über Gleichberechtigung, sexuelle Freiheit, über unsere "westliche" Art zu leben
verhandeln! Zu viele Menschen wurden schon für die Errungenschaft dieser Form der Freiheit (sei sie auch noch so
verbesserungswürdig) geopfert, als dass ich zurückkehren möchte in finstere Zeiten von Unterdrückung, von oben
diktierter Gleichschaltung und massenhafter Gleichgesinnung! Leider ist es nicht so einfach, dass die Macht der Liebe
grundsätzlich alles heilt und das Böse besiegt. Es gibt nunmal auch Menschen, die innerlich so tot, taub und abgestumpft
sind, dass sie nie wieder offen sein werden für Liebe, Frieden und Verständnis! Diesen Menschen muss man mit allen
rechtsstaatlichen Möglichkeiten und aller Härte, die einer Demokratie zur Verfügung steht und durch die konsequente
Anwendung von Gesetzen, Regeln und Maßnahmen entgegentreten, denn man hat als Staat schließlich auch die Aufgabe und
verdammte Pflicht seine Bürger zu beschützen. Für alle wankelmütigen oder unentschlossenen bleibt nur
Aufklärung und Bildung. Keine Propaganda! Diese will nur einseitig beeinflussen. Wahre Aufklärung erzieht freie,
kritische und skeptische Geister! Allem und jedem gegenüber - außer der Freiheit! Kann es in einer freiheitlichen
Gesellschaft überhaupt die "totale Sicherheit" geben? Genausowenig wie die "totale Freiheit", denn dort,
wo mein Nachbar die ultimative Freiheit auslebt, wird meine eigene Freiheit dadurch beschnitten! Schnell wird einem bewusst, dass
sich die Worte TOTAL, FREIHEIT und SICHERHEIT gegenseitig ausschließen. Ein totalitätes System suggeriert zwar
Sicherheit durch Grenzen, Stacheldrähte und Mauern - aber wir wissen aus eigener Erfahrung in Deutschland, dass die
Selbstschussanlagen an der Mauer und der Grenze gegen das eigene Volk gerichtet waren. Wer sich und sein Volk einmauert kann nur
verlieren! Zu groß ist der Freiheitsdrang, die Sehnsucht danach in die Welt zu ziehen wie "Hans im Glück".
Die Liebe zur Neuentdeckung und die Neugier sind uns nunmal in die Wiege gelegt! Dass sich hier so viele Menschen mit völlig
unterschiedlichen Meinungen nach Herzenslust, mal mehr, mal weniger konstruktiv, mal mehr, mal weniger intellektuell stimulierend
streiten dürfen (im Rahmen des Grundgesetzes selbstverständlich - okay, wer dieses nicht anerkennt, hat in diesem Punkt
in der Tat ein akutes Problem, welches ich allerdings keineswegs gewillt bin zu lösen!) beweist nämlich für mich,
dass wir hingegen vieler Behauptungen, wir würden ebenfalls in einer Diktatur leben, äußerst freiheitlich sind!
Diese Menschen haben ganz offensichtlich noch nie eine wirkliche Diktatur erlebt, dass sie sich ein solches, wahre
Unterdrückung verharmlosendes Urteil erlauben oder sie stehen halt generell auf Diktaturen, soll´s ja auch geben! Aber
mich pauschal in eine extremistische Ecke zu stellen, nur weil ich mich erdreiste differenziert zu denken und auch mal imstande
bin, meine Meinung in dem einen oder anderen Punkt zu ändern (ist das nicht auch ein Merkmal von Demokratie?) und nicht so
einfach in die vorgefertigten Schubladen „rechts“ oder „links“ passe, sagt mehr über die Leute aus, die diese pauschalen
Diffamierungen an mir vornehmen als über mich! Habe fertig!
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