Status: Neuer Grummelgnom-Song auf YouTube und Bandcamp! (seit 2 Monaten)
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Meinen Song "Die letzte Fackel" gibt es jetzt auf YouTube bzw. Bandcamp:
https://www.youtube.com/watch?v=geQ61Ih4O4Q Jetzt gibt es auch noch einen neuen Grummelgnom-Song: https://www.youtube.com/watch?v=1kqrgJdmlN4 Freigeist, Wassermann, kindisch bis weise, Kopfmensch, Gefühlsmensch. Kommunizieren, Reflektieren, Meditieren, Spüren. Kreativität, Kunst, Phantasie, Tiefsinnigkeit, Albernheit. Leben und leben lassen, tolerant, aber ohne Extreme zu tolerieren. Nähe, Kuscheln...brauche aber auch viel Ruhe alleine. "Bin federgeboren, bin geborgen und nicht verloren." Federgeboren, da kreatives Schreiben für mich essentiell und zudem der Adler mein Krafttier ist. Ich liebe Sprache, Reime, Sprachspiele bzw. allgemein Kreativität - Poesie, Musik, Instrumente, Basteln, Malen. Ich mag nicht: Extremismus, Rassismus, Fanatismus, Ungerechtigkeit, Gewalt, Kapitalismus, Oberflächlichkeit, Künstlichkeit, Lügen, Trends, Mitläufertum. Ich habe zwei Bandprojekte: SeelenPuls: poetischer, naturbezogener Metal, www.SeelenPuls.at Grummelgnom: kritisch, wütend, durchgeknallt, Metal aus dem Wald, www.Grummelgnom.at Bei meinem Soloprojekt SeelenPuls handelt es sich um eine für mein Seelenheil essentielle, sehr persönliche, kreativ-künstlerische Ausdrucksform, mit der ich wie in einem Tagebuch Gefühle und Gedanken festhalte. Stets stehen verschiedene Seiten meines Gefühlsspektrums im Vordergrund und werden in einem kreativen Schaffens- und Verarbeitungsprozess textlich und musikalisch umgesetzt. Die Themen reichen von Melancholie, Einsamkeit und Vergänglichkeit bis hin zu Hoffnung, Liebe, Lebensfreude, Spiritualität, Schönheit der Momente und tiefsinnigen Gedankenwelten. Besonders wichtig sind mir auch verschiedene Naturstimmungen und Erlebtes in der Natur. Durch den persönlichen, intimen Tagebuchcharakter entscheide ich mich auch bewusst für ein Soloprojekt, da man sein Tagebuch selber schreibt und es nicht andere mitgestalten lässt. =========== Ein Text von SeelenPuls: DIE LETZTE FACKEL Zugvogel, zum Zenith zielgerichtet ziehst du, Dem End' entfliehst du...nicht, entfliegst du...nicht, Bleibst blass und schweigsam, singst du...nicht, Bleibst dunkel einsam, wirst nie Licht, Bis dass die Zeit die Flügel bricht, Du wieder niederfällst in jede Gesteinsschicht, Aus der luftwärts hochgestiegen. Zwei Jahrzehnte klanglos scheitern, Ringen mit Würgeranken, Pechschwarzen Selbstschnittpranken, Die fragiles Tränenglitzern Gnadenlos zerschmetterten. Immer wild frei losgeschüttet Farbe gegen Nimmerwände, Eingetrocknet jeder Tropfen, Stillstandererwachsenstand. Dissonante Graukonstante. So trage ich die letzte Fackel... So vergingen all die Jahre, Hinter...vor mir...Nebelnichts, Ungewissheit, Geisterschemen, Die zerren, leeren, beschweren, Nicht nähren, nicht Frieden gebären. Vergänglichkeit voll' Verzweiflung Aus letzter Lunge anschreien, Auf den Wellen des Wandels schwimmen Oder spurlos untergehen. So trage ich die letzte Fackel, Meiner Linie letztes Licht, Warum scheint es nicht? Und bricht und bricht... Mein Stern stürzt ab...bäumt sich noch auf... Mein Stern stürzt Elend rasend ab, Fällt falsch in das eig'ne Fremde, Verleugnet sich, bäumt sich noch auf, Versucht verletzt noch zu steigen, Doch wird verschlungen von Vergangenheit. So trage ich die letzte Fackel - Meiner Linie letztes Licht - Bevor das kleine Saatkorn Im Gezeitenwind verweht, Immer mehr verlorengeht, Alles welkt, es wird schon spät. So trage ich die letzte Fackel, Auf dass sie Finsterdunkel teilt, Auch wenn die Wunde nie verheilt... Auf dass sie Nebelnichts erhellt, Ich wachse, Frieden gewinne, Bevor alles verloren stirbt. Endlich leben! Endlich...doch ewig! Wähle den Weg, der Weg ist das Ziel, Doch endlos auf dem Weg verläuft man sich, Irrt umher, kommt nie an und dann... Versagt als Mann, Sinn verwirkt, Leben vertan. Einsamkeit ist eines Samens Zeit, Ins Leid ein Lied zu säen, Auf dass aus ihm leuchtend Heilung sprießt. Die letzte Fackel... Ich weiß nicht, wie lang sie noch brennt, Die letzte Fackel... Ich weiß nicht, ob sie den Weg kennt. Ich trag' sie entschlossen Bis zum letzten Schritt, Bis zum letzten Lebenshauch, Urkraft, schenk mir Atem! Lang genug, bis ich am Ziel bin Und Herzenswunsch Wirklichkeit wird. Die letzte Fackel brennt? ... ! Einsamkeit ist eines Samens Zeit, Ins Leid ein Lied zu säen, Auf dass aus ihm leuchtend Heilung sprießt. Die letzte Chance, Der letzte Weg, Nur ich alleine kann ihn gehen! Bis aus alter, kalter Asche Der Gedankengalaxie Glühstaub sich neu findet, formt, Als Puls und Seele Poesie. Fliegt jetzt hoch empor, hinauf Und heim ins große Seelennetz, Erinnert sich, wie Urkraft fließt, Erlöst sich, da jetzt Heilung sprießt... Und mein Stern beginnt erneut zu leuchten, Findet Frieden, Seelenheil...geboren. =========== Ein Songtext von Grummelgnom: KUNST STATT KRIEG Ich hab' genug vom Bombenwahn, Fange jetzt ein Liedlein an, Singe dabei ganz spontan, Weil ich nicht länger schweigen kann. Hass und Hetze lassen bluten Die Bösen und die Guten, Doch wie wer ist, ist subjektiv, Aus dem Wald schallt, was man reinrief. Ein Baum wächst grün in 100 Jahr'n, Sekunden später totgefällt... Gefall'ne Kinder stumm auf Bahr'n, Befehligt von Anzugträgern, Münzen zählend' Kopfgeldjägern, Scheitelgel, aus dem Ei gepellt, Simpel, schnell zerschlägt Zerstörung, Und Empörung weicht Verschwörung. Kunst statt Krieg, Empathie statt Sieg, Gesprächskultur statt Racheschwur, Gesprächskultur statt Racheschwur, Kunst statt Krieg, Kunst statt Krieg. Gefallen für das Vaterland, Austauschbar, Kanonenfutter, Namenlos, nackt, Blut und Sand, Ein Kreuz gabs für die Mutter. Auch heute ruft die Uniform Alle Seiten auf zum Krieg, Wer ist der Feind? Wer ist die Norm? Was gottgewollt? Maikäfer, flieg. Destruktivität ist einfach, Doch Konstruktivität ein Dach, Das Schutz, Zuflucht, Wärme bietet, Statt primitiv nur umnietet. Kunst gestaltet, schenkt und gibt, Reicht die Hand, schließt Frieden, liebt, Kunst heilt Kummer, ist Ventil, Löst Zorn in Einklang auf als Ziel. Kunst statt Krieg, Empathie statt Sieg, Gesprächskultur statt Racheschwur, Streitschlichtung statt Hinrichtung, Kunst statt Krieg, Kunst statt Krieg. Therapie statt Terror-Tat, Verständnis statt Verbrechen, Liebe statt Hiebe, Bis einer weint vor Rührung. Liebe, Liebe, Liebe. Rosenrot blüht Poesie, Wenn die Muse zärtlich küsst, Lust auf Krieg hat man dann nie, Wenn das Leben kunstvoll ist.
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