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Joeri 37 Jahre
DE Deutschland 34xxx
Letzter Login: 16.11.19 um 13:04
Letztes Profilupdate vor 1 Jahr
Orientierung Heterosexuell
Figur Kleiner Bauch
Raucher Nein
Kinder Ja, 2 Kinder
Beruf Lehrerin

Wohnort


34xxx
DE Deutschland
Entfernung von dir: Nur für Mitglieder
Geschlecht
Weiblich
Alter 37
Geburtstag November 1982
Sternzeichen Skorpion
Größe 168 cm
Haarfarbe Blond
Haarlänge < 50 cm (Lang)
Augenfarbe Blau
Partnerstatus Single

Abwesenheitsnotiz:

Wer das Licht der Welt erblickt, wird das Dunkel schon noch kennenlernen. -Ringelnatz-
Über mich...
Ich würde gerne mal wieder jemanden kennen lernen, der geistig total sexy ist.


"Pferde lügen nie und haben auch niemals ein materielles Denken.
Sie leben in der Gegenwart, haben aus der Vergangenheit gelernt
und interessieren sich nie für die Zukunft."
-Jean-Claude Dysil-


"Mein Garten ist mein Königreich, mein Schloss und meine Klause, ist Heimat mir und Welt zugleich, mein eigenes
Zuhause"
-Autor unbekannt-


Wandern ist eine Tätigkeit der Beine – und ein Zustand der Seele.“ (Josef Hofmiller)



"So alt wie sie bin ich schon lange,
auch wenn ich früher viel jünger war."
-Heinz Erhardt-




Wilhelm Schmid:
"Gibt es ein Leben ohne Liebe?

Sie werden nicht geliebt? Sie finden keinen Trost? Hier fünf Möglichkeiten dafür, vielleicht kann wenigstens eine
Sie überzeugen:
1. Das Ausbleiben der Liebe lässt sich ebenso wie ihr Auftreten nur bedingt beeinflussen. Liebe ist ein Phänomen, das
zwischen Menschen gelegentlich auftritt, gelegentlich auch ausbleibt. Wenn es auftritt, wird es Menschen „warm ums Herz“, wenn es
ausbleibt, kalt. Das kommt sogar in den besten Beziehungen vor. Das scheint zyklisch wie die Jahreszeiten zu sein. Nichts zu
machen.
 
2. Das Ausbleiben der Liebe, so bedauernswert es ist, ist nicht metaphysisch schlimm. Zwar ist die Nostalgie der verlorenen
„Einheit“ übermächtig, von der auf besonders schöne Weise der Mythos von den Kugelwesen, die die Menschen
ursprünglich gewesen sein sollen, in Platons „Symposion“ handelt. Aber wieviel Entzweiung resultiert gerade aus dem Traum der
Einheit, der sich im Alltag und in der Erstreckung der Zeit als nicht lebbar erweist! Eine Kunst des Lebens mit der ausbleibenden
Liebe bestünde darin, nicht zu viel von vergangener oder künftiger Einheit zu träumen, sondern die Zweiheit als
gegeben zu akzeptieren. Das könnte gesünder sein als die Empörung über die Störung der Harmonie, der Gram
über die zerbrochene Einheit, die nicht endenden Vorwürfe an den anderen wegen dessen Destruktion der „unio mystica“.
 
3. Das Leben ohne Liebe unterscheidet sich in einem wichtigen Punkt nicht wesentlich vom Leben mit ihr: Es bedarf der Pragmatik.
Kein Grund also, der Liebe zu sehr nachzutrauern oder sie zu ersehnen: Wo sie auftritt, kann es bei ihr allein auf Dauer nicht
bleiben. Liebe ist eine mehr oder weniger starke Zuneigung, plus Arbeit, die der schwierige Prozess des
Sich-aneinander-Gewöhnens bedeutet. So wunderbar die Gefühle sind, im Alltag zählen vor allem Gewohnheiten. Sie
bestimmen das Zusammenleben und sie ruinieren es auch, wenn sie nicht kompatibel sind. Pragmatik muss also hinzu kommen. Sie ist
die Insel, auf die sich die Schiffbrüchigen des Lebens und der Liebe immer retten können. Auch der Mensch, der ohne
Liebe lebt.
 
4. Was geliebt wird, ist vor allem die Liebe. Wenn es denn unbedingt Liebe sein muss und momentan niemand in greifbarer
Nähe ist, dann lohnt es sich zu fragen, worauf sie sich denn eigentlich richtet: auf einen bestimmten Menschen, oder durch
diesen hindurch auf „die Liebe“ selbst als Idee? Wer liebt, liebt zweifellos die Unverwechselbarkeit des Geliebten, aber in jeder
Liebe ist offenkundig auch ein universelles Element wirksam, sonst wäre die Übertragung der einzigartigen „wahren
Liebe“, wie dies vielfach geschieht, auf einen anderen Menschen undenkbar. Selbst Romantiker der wahren Liebe wie Novalis hatten
keine allzu große Mühe damit. Lieben kann man also auch, ohne konkret jemanden zu lieben.
 
5. Fürs Geliebtwerden lässt sich doch noch etwas tun. Aller Erfahrung nach bedarf das Leben dort, wo nur noch
Getrenntsein vorherrscht und die Pragmatik allein regiert, wenigstens ab und zu einer Prise Romantik, gelegentlich also einer
konkreten Liebesbegegnung. Wie Sie das machen sollen, wo Sie doch nicht geliebt werden, obwohl Sie es so sehr wollen? Der gute
alte Seneca hält im neunten seiner „Briefe an Lucilius über Ethik“ einen einfachen Rat dazu bereit: Si vis amari, ama –
„wenn du geliebt werden willst, liebe!“

Publiziert in: DIE ZEIT, Kolumne "Ethikrat"
vom 13. Februar 2003
http://www.lebenskunstphilosophie.de/Hauptframe/Text%2013%20-%20Gibt%20es%20ein%20Leben%20ohne%20Liebe/Gibt_es_ein_Leben_ohne_Li
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